Herz_und_Gehirn

Herz und Gehirn in Einklang bringen – für geistige Fitness und mentale Stärke

Geistige Fitness ist ein brandaktuelles Thema. Und das aus gutem Grund. In unserer schnelllebigen, sich rasch wandelnden Zeit ist unser geistiges Potenzial mindestens genauso wichtig wie körperliche und emotionale Gesundheit. Körperliche Bewegung, gesunde Ernährung, Stressmanagement, emotionales und soziales Wohlbefinden sowie kognitive Beschäftigung sind die Basis, um die geistige Gesundheit zu optimieren und kognitive Funktionen zu erhalten. Ein wesentlicher Baustein, mit dem sich jedoch die wenigsten Programme beschäftigen, ist die Beziehung zwischen unserem Herzrhythmus, unseren Emotionen und unseren kognitiven Fähigkeiten.

Mehr über die Herz-Gehirn-Kommunikation und wie Sie diese für geistige Klarheit und mentale Stärke nutzen können, erfahren Sie in diesem Webinarmitschnitt:

 

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Stress stoppen, Gelassenheit gewinnen – mit Biofeedback

Ausgezeichnete Leistungen bringen, Druck und hoher Beanspruchung standhalten, gut mit Stress umgehen und Erschöpfung vorbeugen: Die Fähigkeit zur Selbstregulation ist der Schlüssel dazu. Das können Sie sogar messen. Mit modernen Biofeedbacksystemen, am Smartphone. Und das Beste daran: Schon die allerersten Selbstregulations-Übungen zeigen sofort eine Wirkung – in Ihnen und auf dem Bildschirm. Das motiviert, weiterzumachen und die Selbstregulation zu stärken. Und zwar nachhaltig!

 

Inner Balance™ Trainer von HeartMath® – das Navigationssystem zu weniger Stress und mehr Gelassenheit

2015-04-12 17.27.41Mobilgeräte sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Sie beeinflussen immer mehr unseren Alltag, allerdings nicht nur auf vorteilhafte Weise. Ständige Erreichbarkeit, E-Mail-Flut, Reizüberflutung: Die meisten von uns erleben Smartphones auch als Quelle von immensem Stress. HeartMath® dreht diesen Spies jetzt um: mit der Inner Balance™ App wird das Smartphone von der Stressquelle zu einer Quelle für emotionales Gleichgewicht.

Mit Inner Balance™ haben Sie Ihren persönlichen Trainer für inneres Gleichgewicht jederzeit griffbereit. Er gibt Ihnen Auskunft über Ihr inneres Befinden und unterstützt Sie bei Bedarf gezielt darin, Ihr Gleichgewicht wiederzuerlangen.

Schon seit mehr als 20 Jahren untersucht das HeartMath Institut das Phänomen Stress und dessen Auswirkungen auf unseren Organismus. Auf Basis der Forschungsergebnisse wurden Methoden und Biofeedback-Geräte entwickelt, um Stress zu reduzieren und mehr körperliches und emotionales Wohlbefinden zu erlangen. Und dies einfach und effektiv. Inner Balance™ ist das neueste Mitglied der Produktfamilie von HeartMath®.

 

Inner Balance App für iOS

2015-04-12 17.30.23Die Inner Balance App läuft auf iPod touch®, iPhone® oder iPad® und benötigt den eigens hierfür entwickelten HeartMath Sensor für iOS. Und los geht’s: Sensor mit dem Endgerät verbinden, das andere Ende am Ohrläppchen befestigen, schon wird das Herzschlagmuster aufgezeichnet. Zusammen mit dem Sensor macht diese App die meisten Funktionen der preisgekrönten emWave Technologie jetzt auch für die mobile Nutzung verfügbar, inklusive eines Echtzeit-Feedbacks über den aktuellen emotionalen Zustand. Inner Balance bietet Ihnen eine neu entwickelte Übung zur emotionalen Neuausrichtung. Sie gewinnen dadurch an innerer Harmonie und Ausgeglichenheit.

Anwenderfreundliche Grafiken geben Auskunft über den Kohärenzgrad Ihrer Herzratenvariabilität – auch Herzkohärenz genannt. Denn Biofeedback der Herzkohärenz ist ein ausgezeichneter Indikator für emotionale Zustände. So zeigen diverse Studien eindeutig, dass Herzkohärenz einen deutlich positiven Einfluss auf die emotionale und geistige Ausgeglichenheit hat und dabei auch noch das Immunsystem stärkt und das Hormonsystem ins Gleichgewicht bringt.

Es gibt diverse Apps zur Messung des Pulsschlages. Herzkohärenz ist jedoch eine wesentlich feinfühligere und fortschrittlichere Analyse der Veränderungen der Herzfrequenz – und deutlich aussagekräftiger hinsichtlich emotionaler Veränderungen.

 

Mit Inner Balance:

  • 2015-04-12 17.31.09Bekommen Sie spezifische Übungen, um Stress in emotionale Ausgeglichenheit zu verwandeln
  • Bestimmen Sie selbst Ihre Ziele, um den Grad an innerer Ausgeglichenheit kontinuierlich zu steigern
  • Ist jederzeit eine Rückblick auf frühere Sitzungen möglich, denn sämtliche Sitzungen werden aufgezeichnet
  • Behalten Sie den Überblick über Ihre persönliche Entwicklung
  • Führen Sie ein Tagebuch, in dem Sie Gefühle oder Erfahrungen festhalten, die die Ergebnisse Ihrer Sitzungen beeinflusst haben

Inner Balance ist Ihr persönlicher Trainer, der Sie anleitet, Ihr Herzschlagmuster und damit Ihre Emotionen gezielt zu verändern. Mit dieser App bleiben Sie auch in stressreichen Situationen gelassen, konzentriert und aufmerksam.

Hier bekommen Sie Ihren Inner Balance Sensor

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Schlafen Sie genug? Sicher?

Wenn ich in Seminaren das Thema „Schlaf“ anspreche, bekomme ich immer wieder folgenden Teilnehmer-Beitrag, im vollen Brustton der Überzeugung: „Mir reichen sechs Stunden Schlaf pro Nacht“. Sicher gibt es Menschen, denen sechs Stunden Schlaf genügen, um sich wohl zu fühlen und beste Leistungen zu erbringen. Eine Studie, die bereits im Jahr 2003 in der Zeitschrift Sleep erschien, sollte uns jedoch nachdenklich machen und uns motivieren, über unseren Schlaf nachzudenken.

48 Teilnehmer an dieser Studie wurden in ein Schlaf-Labor eingeladen. Während zwei Wochen wurde für unterschiedliche Teilnehmer-Gruppen der nächtliche Schlaf auf vier, sechs oder acht Stunden begrenzt. Und eine Gruppe musste sogar während drei aufeinanderfolgenden Tagen und Nächten ganz auf Schlaf verzichten. Während der Zeit im Schlaflabor wurden die Teilnehmer alle zwei Stunden während ihrer Wachphase auf ihre mentale Leistungsfähigkeit und Ihre Reaktionszeit getestet. Außerdem mussten Sie Fragen hinsichtlich ihrer Stimmung und verschiedener körperlicher Symptome beantworten, insbesondere auch, wie schläfrig sie sich fühlten.

Sechs Stunden Schlaf sind auf Dauer nicht genug

Die Teilnehmer, die jede Nacht acht Stunden schliefen, zeigten im Durchschnitt die besten Leistungen. Bei denen, die nur vier Stunden schlafen durften, wurden die Ergebnisse von Tag zu Tag schlechter. Die Gruppe mit sechs Stunden Schlaf konnte bis zum zehnten Tag ihr Leistungsniveau halten. Am Ende der Testphase ließen ihre Leistungen jedoch rasant nach und sanken auf das schwache Niveau der Gruppe, die überhaupt nicht schlafen durfte. Wer also zwei Wochen lang nur sechs Stunden pro Nacht schläft, dessen Leistungen sind nicht besser, als wenn er zwei Nächte durchgemacht hätte. Doch damit nicht genug. Die Sechs-Stunden-Schlaf-Gruppe beurteilte ihre Müdigkeit auch dann nur als sehr moderat, als ihre mentale Leistungsfähigkeit bereits stark nachließ. Das erinnert mich an die Geschichte vom “Frosch im Kochtopf”. Demnach täte ein Frosch, den man in kochendes Wasser wirft, alles, um dem Inferno zu entkommen. Setzte man ihn aber in lauwarmes Wasser und erhöhte langsam die Temperatur, dann kochte er bei lebendigem Leibe, ohne dass er Anstrengungen machte zu fliehen. Vielleicht ist dies nur eine “Geschichte”. Sie dient m.E. jedoch sehr gut als Bild dafür, was bei etwas zu wenig Schlaf passiert: wir merken nicht wirklich, dass wir Schlafmangel anhäufen und unsere Leistungsfähigkeit darunter leidet. Es ist ein schleichender Prozess.

Wissen Sie, wie viel Sie schlafen?

Wenn wir verschiedenen Studien glauben, dann überschätzen wir unsere Schlafdauer. Dies zeigen bspw. eine Untersuchung der University of Chicago sowie eine Studie, die in der Zeitschrift Epidemology veröffentlicht wurde. Im Rahmen der CARDIA Sleep Study, die in 2008 in Epidemology erschien, fanden die Forscher heraus, dass im Durchschnitt das nächtliche Schlafpensum 0,8 Stunden höher eingeschätzt wurde als es tatsächlich war. Demnach scheinen wir nicht wirklich zu wissen, ob wir genug schlafen, insbesondere dann nicht, wenn wir mäßigen Schlafmangel haben. Hier gilt es, an unserer Selbst-Achtsamkeit zu arbeiten.

Müdigkeit wird allzu häufig nicht wahrgenommen

Ich mache in Seminaren auch regelmäßig die Erfahrung, dass Teilnehmer nach einer zwei- bis dreiminütigen Herzkohärenz-Übung berichten, dass sie davon müde werden. Da diese Übung nicht wirklich anstrengend und ermüdend ist, muss es einen anderen Grund für diese Wahrnehmung geben. Dieser liegt wohl in der Reaktion unseres autonomen Nervensystems, also des Teils unseres Nervensystems, der nahezu alle Körperfunktionen ohne unser bewusstes Zutun reguliert. Das autonome Nervensystem besteht aus zwei Ästen, dem Sympathikus und dem Parasympathikus. Während ersterer grob gesagt für Aktivität zuständig ist und auch bei Stress die Kampf- oder Fluchtreaktion steuert, hat der Parasymphatikus die Aufgabe, für Erholung zu sorgen und Energie zu Verfügung zu stellen. Häufig werden die beiden deshalb auch mit “Gaspedal” und “Bremse” im menschlichen Organismus verglichen. Und da der Sympathikus durch die Kampf- oder Fluchtreaktion unser Überleben sichern soll, hat er stets Vorrang. Wenn wir also über einen längeren Zeitraum gestresst sind, unter Druck stehen oder sonstigen Belastungen ausgeliefert sind, dann führt das zu einer erhöhten Erregung des Sympathikus bei gleichzeitig reduzierter Aktivität des Parasympathikus. Das Spannungsverhältnis ist zugunsten des Sympathikus verschoben.

Herzkohärenzübungen haben einen regulierenden Effekt auf das autonome Nervensystem. Ein überaktiver Sympathikus wird runterreguliert, der Parasympathikus aktiviert. Die Regulationsfähigkeit des autonomen Nervensystems wird somit verbessert. Und durch die erhöhte Regulationsfähigkeit sind wir wieder besser in der Lage, unsere wahren Bedürfnisse zu spüren. Oder anders ausgedrückt: wenn der im Stress inaktive Parasympathikus wieder agieren darf, dann macht er uns schnell deutlich, dass wir zu wenig schlafen. Die Müdigkeit nach der Herzkohärenzübung ist also nicht durch diese entstanden, sie macht es uns nur bewusst.

Ich brauche…

Übrigens: sind Ihnen in Phasen starker Beanspruchung kompensatorische Handlungen bei Ihnen aufgefallen? David Servan-Schreiber berichtet in seinem Buch “Die neue Medizin der Emotionen” von Assistenzärzten in einem Krankenhaus, in dem er in den USA gearbeitet hatte. Diese Assistenzärzte standen unter Stress, weil ihre Arbeitstage schier endlos waren. Sie waren erschöpft vom Nachtdienst, der jeden vierten Tag fällig war, und kompensierten das durch viel zu viel Essen. Wenn also ihr Körper ihnen signalisierte, “ich brauche eine Pause und ein wenig Schlaf”, dann hörten sie nur, “ich brauche”, und reagierten auf diesen Wunsch mit dem einzigen, das sofort verfügbar ist: dem Fastfood, das in jedem amerikanischen Krankenhaus rund um die Uhr zu kriegen ist.

 

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Webinar-Aufzeichnung “Selbstwahrnehmung und Selbstregulation durch Biofeedback – für Coaching und Training “

Wir werden immer wieder gefragt, was denn an unserer Coach-Ausbildung das Besondere ist, denn Ausbildungsprogramme für Coaches gibt es ja viele. In diesem Webinar vom 4. März 2016 geben wir Ihnen dazu eine erste Antwort. Sie erfahren mehr über die HeartMath Methode und wie Sie diese für Ihre Coachings und Gruppentrainings effektiv einsetzen können. Für Ihren Erfolg.

 

Hier können Sie sich die Aufzeichnung ansehen und anhören: 

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Emotionale Zustände sind messbar

Wir investieren viel Zeit, Energie und Gedanken, um uns fit zu halten. Wir gehen ins Fitnesscenter und achten darauf, was wir essen. Wir messen sogar unsere Anstrengungen mit kleinen Geräten wie Schrittzählern oder ähnlichem. Wie wäre es, wenn wir uns mit dem gleichen Engagement um unsere innere Fitness kümmern würden?

Was meinen wir mit innerer Fitness?

Die meisten von uns haben gelernt, dass unser Körper verschiedene Dinge braucht, um fit zu bleiben: gutes Essen, ausreichend Ruhe und Erholung und regelmäßige Bewegung. All das ist wichtig. Ja! Aber wie steht es mit den negativen Gedanken und Emotionen, mit denen wir unseren Geist und unseren Körper füttern? Diese zu regulieren ist mindestens genauso wichtig für einen gesunden Lebensstil.

Die Wissenschaft hat klar nachgewiesen, dass negative Gedanken und Emotionen Stresshormone im Körper produzieren, die uns meist viel Energie rauben, unsere Leistungsfähigkeit einschränken und klarem Denken im Weg stehen. Unsere gewohnten Stressmuster und regelmäßig erlebte negative Emotionen sind wie eine Art Junk Food – sie rauben uns Gesundheit und Vitalität. Viel zu selten machen wir uns Gedanken darüber, was wir tun können, um auch in diesem Bereich Fortschritte zu erzielen. Außerdem gehen Wissenschaftler davon aus, dass bis zu 70% unserer persönlichen Energie von unseren Emotionen beeinflusst wird. Unangenehme Emotionen sind wie Energievampire, die uns auslaugen; angenehme Emotionen hingegen sind Energiespender und wirken erneuend und belebend.

Den IST-Zustand bestimmen – per Biofeedback

Wenn wir etwas verändern möchten, dann ist es gut, zunächst den IST-Zustand festzustellen. Wollen wir abnehmen, dann stellen wir uns zunächst auf die Waage, um unser aktuelles Gewicht zu kennen und später auch zu sehen, ob und wie viele Kilos wir verloren haben.

Mit dem emWave oder dem Inner Balance Trainer von HeartMath können wir unseren emotionalen IST-Zustand bestimmen. Wenn wir uns ruhig hinsetzen und dabei unsere Herzratenvariabilität messen, sehen wir auf einen Blick, wie es um unsere innere Ruhe bestellt ist. Denn das Muster der Herzratenvariabilität ist ein Spiegel unseres momentanen emotionalen Erlebens. Aber das ist nur ein Teilaspekt. Inner Balance und emWave sind wie Navigationssysteme auf dem Weg zu innerer Ruhe, Gelassenheit und Lebensfreude. Denn sie zeigen uns, wie gut es uns gelingt, unser emotionales Erleben zu regulieren. Sei es durch Achtsamkeitsübungen, HeartMath-Techniken oder andere Methoden. Ziel dabei ist es, einen Zustand von Herzkohärenz zu erreichen.

Und dann: Herzkohärenz einüben

Das HeartMath Institute erforscht seit über 20 Jahren diesen Zustand der Herzkohärenz und definiert ihn wie folgt: „Ein optimierter Zustand, in dem Herz, Geist und Emotionen geordnet und im Gleichklang sind. Auf Körperebene agieren Immun-, Hormon- und Nervensystem in einem Zustand energetischer Koordination.“ Kohärenz führt zu innerer Ruhe, ist aber keine Methode der Entspannung. Sie ist eine Verhaltensweise, die sich in allen Situationen des Alltagslebens anwenden lässt. Insbesondere auch in schwierigen oder belastenden Situationen. Gerade aus diesem Grund lernen immer mehr Spezialeinheiten von Polizei und Militär aber auch bspw. französische Kampfpiloten HeartMath-Techniken. Um auch unter Druck und in stressvollen Situationen ruhig und aufmerksam zu bleiben und richtige Entscheidungen zu fällen. Niederländische Polizisten sind total begeistert von HeartMath, weil die Übungen einfach und dabei effektiv sind und sie mit dem Biofeedback sofort sehen, ob sie die Übung korrekt ausführen.

Auch wenn wir keiner Elite-Einheit angehören, erleben viele von uns stressreiche und belastende Situationen im Berufs- und Privatleben. Auch wir wollen in diesen Situationen innere Ruhe bewahren und richtig handeln und entscheiden. Dabei hilft uns die Herzkohärenz, weil sie sofort verfügbar und quasi überall und jederzeit anwendbar ist. Und wenn eine Situation uns dann doch stark gefordert hat, ist es gut, direkt im Anschluss eine HeartMath-Technik anzuwenden. Denn diese hilft uns, unnötigen weiteren Energieverlust zu vermeiden. Dies verdeutlicht die folgende Grafik: Ein Polizist wurde in einem Training in eine Szene häuslicher Gewalt geschickt, die von zwei Schauspielern sehr echt gespielt wurde. Die Grafik zeigt die Herzratenvariabilität – also die Variation des Herzrhythmus im Zeitverlauf – des Polizisten, die während des Trainings aufgezeichnet wurde. Wenn Sie die Kurve näher betrachten, was fällt Ihnen auf? Was sehen Sie während der drei Phasen: 1. Vorbereitung (11:29 – 11:42), 2. Szenario selbst (11:42 – 11:48), 3. „Nachglühen“ (11:48 – 11:58)?

 

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Zu Beginn der dargestellten Aufzeichnung, also gegen 11:30, hat der Polizist eine ziemlich regelmäßig auf- und abschwingende Herzratenvariabilitätskurve. Seine durchschnittliche Herzfrequenz liegt bei ca. 80 Schlägen/Minute. Als das Szenario startet, so gegen 11:42, steigt die Herzfrequenz steil an und geht in der Spitze bis 190 Schläge pro Minute. Außerdem werden die Ausschläge heftiger und sehr unregelmäßig. Um 11:48 ist der äußere Spuk vorbei, das Szenario ist beendet. Der Herzschlag beruhigt sich, aber nur bedingt. Die durchschnittliche Herzfrequenz bleibt bei 100 Schlägen/Minute, das Muster ist noch sehr bewegt. Erst nachdem der Polizist eine HeartMath-Technik anwendet, kommt Ruhe in den Körper. Die Herzfrequenz geht auf das Ausgangsniveau zurück, und auch das Muster wird regelmäßiger. Nach dieser stressreichen Phase gelang es dem Polizisten sehr schnell, wieder in einen Zustand der inneren Ruhe umzuschalten. Quasi augenblicklich. Aus anderen Untersuchungen weiß man, dass das erhöhte Niveau der Herzfrequenz bis zu einer Stunde erhalten bleibt. Sie können sich vorstellen, wie viel Energie dann unnötig verbraucht wird. Und nicht nur das. Es werden weiterhin Stresshormone ausgeschüttet, die sich auf Dauer nachteilig auf unsere Gesundheit und unsere Wohlbefinden auswirken.

 

Es geht insgesamt also nicht darum, stressreiche Situationen zu vermeiden. Vielmehr geht es darum, sich auf Stress, Herausforderungen oder Widrigkeiten vorzubereiten, darauf angemessen zu reagieren und sich davon wieder zu erholen. Genau da ist es, was „Resilienz“ ausmacht. Und die gute Nachricht ist: Sie können lernen, Ihre Resilienzfähigkeit zu verbessern und Energieverluste zu stoppen.

Für Menschen, die sich mit Meditation oder verschiedenen Entspannungstechniken schwertun, ist Biofeedback-gestütztes Herzkohärenztraining eine prima Alternative, da sie sofort eine Rückmeldung bekommen, ob und wie ihre Übungen wirken. Das gibt Zuversicht und wirkt wie ein Turbo auf die Übungsmotivation. Außerdem stellen wir immer wieder fest, dass Menschen dank Biofeedback wieder ein Gefühl und eine Achtsamkeit für ihr körperliches Befinden entwickeln.

 

 

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Auch finnische Spezialeinheiten trainieren ihre Resilienz mit HeartMath-Techniken und Biofeedback

Polizeibeamte in Spezialeinheiten müssen in der Lage sein, in schwierigen und bisweilen gar lebensbedrohlichen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und auch unter enormem Druck richtige Entscheidungen zu fällen. Die Grundvoraussetzung hierfür ist Resilienz, also die Fähigkeit zu Belastbarkeit und innerer Stärke. Im Rahmen einer Studie, die von einer kanadischen und einer finnischen Universität  gemeinsam durchgeführt wurde, durchliefen finnische Spezialkräfte an der Polizeifachhochschule in Tampere ein Resilienztraining. Ein wichtiger Teil dieses Trainings bestand aus HeartMath-Techniken und der Nutzung der Biofeedback-Systeme von HeartMath.

Bei der Befragung der niederländischen Polizeibeamten kam eindeutig heraus, dass die Verbindung von einfachen und überall anwendbaren Techniken und Training mit Biofeedback äußerst nützlich ist. Dies wurde auch von den finnischen Spezialkräften bestätigt:

“Results from the brief surveys related to the SWAT team officers’ satisfaction in participating in the training were as follows: Most of the participants (61.11%) were very or highly satisfied with the stress reduction techniques. In terms of the technology used over the training sessions, most participants (72.23%) reported that the devices used were very helpful or highly helpful for them to facilitate their stress reduction processes. Similarly, the majority of the participants (72.22%) agreed or strongly agreed that the technology used over the training is capable of helping individuals manage stress in their daily lives. In terms of knowledge dissemination, participants reported that they were confident (72.22%) or highly confident that they would recommend the techniques of the resilience training program to their peers. Similarly, most of the participants stated that it is important (83.33%) or vitally important to provide this resilience training to their peers.”

Hier können Sie die Studienergebnisse im Detail nachlesen.

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Was macht HeartMath Coaching besonders?

Wir werden immer wieder gefragt, was denn an unserer Coach-Ausbildung das Besondere ist, denn Ausbildungsprogramme für Coaches gibt es ja viele. In diesem Artikel geben wir Ihnen dazu eine Antwort.

Was macht also die Ausbildung zum HeartMath Coach so besonders?

HeartMath Coaches begleiten ihre Klienten durch einen Veränderungsprozess. Dabei wird durch die Arbeit mit Biofeedback-Systemen von Anfang an das für diesen Prozess notwendige Bewusstsein über das eigene emotionale Erleben geschaffen.

Die Klienten machen bereits zu Beginn die Erfahrung von Selbst-Wirksamkeit, und dass sie in der Lage sind, schnell und effektiv ihr emotionales Erleben und mentale Prozesse zu steuern (Selbst-Regulation). Deswegen ist HeartMath auch eine sehr gute Ergänzung für das Portfolio erfahrener Coaches. Ihre Klienten können zwischen den Sitzungen konstruktiv an ihren Themen arbeiten und bekommen, während sie dies tun, die so dringend notwendige Rückmeldung, ob das, was sie tun, auch wirkt. Das stärkt kontinuierlich das Vertrauen in den Veränderungsprozess und unterstützt nachhaltigen Erfolg.

Weitere wichtige Aspekte beim HeartMath Coaching

  • HeartMath hat ein wissenschaftliches Fundament. Die physiologischen und neurologischen Wirkmechanismen sind intensiv untersucht und können präzise erklärt werden. Die Forschungsergebnisse wurden in zahlreichen renommierten Fachzeitschriften veröffentlicht. Dies sorgt für Akzeptanz und Vertrauen bei den Klienten. Referenzprojekte wie bspw. bei der Niederländischen Polizei tragen zusätzlich zum Renommee bei.
  • Die verschiedenen Techniken werden schnell gelernt, sind einfach in ihrer Anwendung und dadurch leicht in den Alltag zu integrieren, wie z.B.
    → Herzfokussiertes Atmen, um schnell und überall Stressreaktionen zu stoppen, zurück zu innerer Balance zu gelangen und auch unter Druck die richtigen Entscheidungen zu treffen.
    → Quick Coherence, um das emotionale Erleben bewusst zu steuern und negative, destruktive und energieraubende Gefühle durch positive und konstruktive Gefühle zu ersetzen.
    → Freeze-Frame, um die Intuition zu stärken und die eigene Lösungskompetenz und Kreativität zu steigern.
  • HeartMath funktioniert, weil es so einfach ist. Dabei bleibt man jedoch nicht an der Oberfläche, sondern setzt sich mit sich selbst (Körper, Geist, Seele) auseinander – die Grundvoraussetzung für eine nachhaltige Veränderung.
  • Die Klienten lernen, ihre emotionalen Reaktionsmuster zu erkennen, zu verstehen und bewusst zu verändern. Dadurch gelingt es ihnen, wirklich funktionierende Veränderungen im Umgang mit herausfordernden Situationen in ihr Leben zu integrieren.
  • Durch die Möglichkeit, direkt in schwierigen Situation das emotionale Erleben und die eigene Stressreaktion zu kontrollieren, ist es möglich, Konfliktsituationen konstruktiv anzugehen und in der Kommunikation offen zu bleiben.
  • Indem positive Emotionen als Energiequelle erschlossen und genutzt werden, haben die Klienten die notwendige Kraft, um schwierige Situationen anzunehmen und den eigenen Entwicklungsprozess anzustoßen.
  • Die physiologischen Wirkungen der Herzkohärenz sorgen für emotionales und körperliches Wohlbefinden und reduzieren die verschiedensten Stresssymptome.
  • Mit spezifischen Übungen stärken die Klienten ihr Selbstwertgefühl und lernen, sich selbst anzunehmen; sie entwickeln Selbst-Mitgefühl und stoppen die so häufig praktizierte Selbstkritik.
  • Insgesamt steig durch den Prozess von Selbst-Achtsamkeit und emotionaler Selbstregulierung die emotionale Intelligenz. Ihre Klienten werden zunehmend auch achtsamer und empathischer für das emotionale Erleben ihrer Mitmenschen.

Biofeedback ist dabei von unschätzbarem Wert

  • Biofeedback ist sichtbar gemachte Physiologie und zeigt, wie unser Körper auf Stress, Angst oder Freude reagiert. Es fördert die Selbstwahrnehmung und ermöglicht ein tiefes Verständnis für Reaktionsweisen und Handlungsmuster.
  • Verloren gegangene Selbst-Achtsamkeit der Klienten wird zurückgewonnen.
  • Emotionen sind „Lotsen“ auf unserem Weg. Mit Biofeedback lernen Ihre Klienten, ihr emotionales Erleben zu beobachten und besser zu verstehen.
  • Biofeedback hilft dabei, das Bewusstsein für eigene körperliche und emotionale Reaktionen zu schärfen.
  • Ihre Klienten machen von Beginn an die Erfahrung, wie gut es ihnen gelingt, ihre Physiologie und damit ihre Emotionen zu regulieren. Diese Erfahrung der Selbst-Wirksamkeit macht Mut und schafft Zuversicht, um sich auf den Veränderungsprozess einzulassen.

Hier erfahren Sie mehr über unsere Ausbildungen.

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Mit Biofeedback Essattacken abwehren

Die Seele isst mit

Nicht nur Liebe geht durch den Magen. Unser Gefühlsleben lässt sich z.B. durch Genuss von Schokolade positiv beeinflussen. Doch es geht nicht immer gut: Dem einen verderben schlechte Nachrichten den Appetit. Andere reagieren auf Stress, indem Sie sich den Bauch vollschlagen. Nach Prof. Michael Macht von der Uni Würzburg reagieren ca. 30 % der Menschen auf Stress mit einer erhöhten Nahrungsaufnahme. Sie meinen, auf diese Weise die mit dem Stressgeschehen verbundenen unangenehmen Emotionen loszuwerden. Essanfälle und Heißhunger-Attacken sind oft die Folge. Das Problem dabei: Essattacken helfen nur sehr kurzfristig. Und es folgen häufig Ekel, Schuldgefühle und Selbstvorwürfe. Am Ende steht das sog. Binge Eating, unter dem in Deutschland ca. 1,5 Mio. Menschen leiden. Insgesamt ist davon auszugehen, dass Übergewicht in 75% der Fälle von Emotionen (mit)verursacht wird.

Es gibt aber einen Ausweg aus dieser Spirale: Mit HeartMath können Sie Ihr Gefühlsleben in den Griff kriegen – und damit Ihre Essattacken abwehren.

Gewichtsregulation durch Gefühlsregulation

Die gute Nachricht: Diesen Weg kann jeder gehen! Hören Sie auf, Kalorien zu zählen und mit Ihrem inneren Schweinehund zu kämpfen. Fangen Sie damit an, sich auf Ihre Gefühle zu konzentrieren, denn dann können Sie Ihr emotionales Erleben tatsächlich verändern. Wie das geht? Ganz leicht sogar: HeartMath hat eine einfache Methode entwickelt, mit der Sie jederzeit und überall Stress regulieren und damit Ihr emotionales Erleben und somit Ihr Wohlbefinden positiv beeinflussen können.

Mit Biofeedback zum Ziel

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Dieses Wohlbefinden können Sie sogar messen! Mit dem Inner Balance Trainer für iOS bringen Sie es aufs Display – einfach, schnell, übersichtlich erkennen Sie, wie viel innere Balance Sie erreicht haben. Genauso leicht geht es mit einem der einfach zu bedienenden emWave Systeme: emWave2 oder emWave Pro.

Doch zunächst wird Ihnen das Bild eine chaotische Unregelmäßigkeit anzeigen. Das sind eindeutige Signale für Anspannung, Überforderung, Sorgen, Druck, Ängste, Hektik aber auch Traurigkeit, Verstimmung, emotionale Erschöpfung und natürlich Stress. All das führt zu einem Ungleichgewicht im autonomen Nervensystem (ANS). Das haben Sie gerade gemessen und auf den Bildschirm gebracht.

Halten wir hier kurz inne. Das, was ins Ungleichgewicht geraten ist, nennt man Variabilität der Herzfrequenz, auch Herzratenvariabilität (HRV). Das ist der Spiegel für die Aktivität im autonomen Nervensystem.

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Die gute Nachricht dabei ist: So, wie die HRV das (Un)Gleichgewicht widerspiegelt, so können Sie die HRV auch dazu nutzen, wieder ein Gleichgewicht herzustellen. Denn die Kommunikation funktioniert in beide Richtungen.

Herzfokussiertes Atmen: Ein erster Schritt, um Emotionales Essen zu stoppen

Und so gehen Sie vor: Sobald Sie ans Essen denken oder das Verlangen nach Essen verspüren, fragen Sie sich zunächst: “Wie fühle ich mich gerade?”, dann geben Sie dem Gefühl einen Namen. Vielleicht kennen Sie auch die Ursache für Ihren aktuellen Gemütszustand. Spüren Sie auch nach, wo in Ihrem Körper sich dieses Gefühl manifestiert.

Praktizieren Sie dann Herzfokussiertes Atmen: Richten Sie dazu Ihre Aufmerksamkeit auf Ihre Herzgegend. Stellen Sie sich vor, wie Ihr Atem durch Ihr Herz oder Ihren Brustkorb ein- und ausströmt. Atmen Sie dabei etwas langsamer und tiefer als gewöhnlich. (Vorschlag:  5 Sek. einatmen, 5 Sek. ausatmen, oder in einem anderen angenehmen Rhythmus). Lassen Sie Schritt für Schritt unangenehme Gedanken und Gefühle los. Machen Sie dies so lange, bis Sie merken, dass die emotionale Ladung deutlich weniger geworden ist.

Wenn Sie jetzt auf ein Biofeedback-Display schauen könnten, würden Sie beobachten, wie die Kurve Ihrer Herzratenvariabilität sich einer gleichmäßigen, sinuswelligen Form annähert, wie in der unteren Hälfte in der Grafik “HRV und Emotionen”.

Am besten, Sie bauen Herzfokussiertes Atmen so in Ihren Alltag ein, dass es zu einer Routineübung wird, die Sie regelmäßig auch dann anwenden, wenn Sie kein Verlangen nach Essen haben. Herzfokussiertes Atmen passt überall und jederzeit in Ihren Alltag: im Auto, am Schreibtisch, in der Schlange an der Supermarkt-Kasse – sogar im Stadion bei Ihrem Lieblingsverein.

Probieren Sie es aus – und entdecken Sie mehr: HeartMath bietet Ihnen eine Fülle von Möglichkeiten, Ihr Wohlbefinden selbst zu erzeugen. Wenn Sie dies in vollem Umfang ausschöpfen möchten, dann ist Coaching eine sehr gute Möglichkeit. Hier finden Sie Ihren persönlichen HeartMath Coach in Ihrer Nähe. Und melden Sie sich gleich hier zu unserem Newsletter an. Dann bleiben Sie stets auf dem Laufenden.

 

Zum Weiterlesen

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Ihr Herz – die “Willenskraft-Reserve” Ihres Körpers

Für viele von Ihnen ist es nicht neu, für manche vielleicht schon: Unser Herz ist kein Metronom. Im Gegenteil: Die Herzfrequenz ist Schwankungen unterworfen, auch wenn wir uns überhaupt nicht bewegen und nur ganz ruhig sitzen oder liegen. Diese Schwankungen sind im Millisekundenbereich und haben nichts mit Herzrhythmusstörungen zu tun. Aber keine Angst: sie sind tatsächlich Ausdruck von Gesundheit. Wir nennen diese Veränderlichkeit Herzfrequenzvariabilität (HFV) oder, in Anlehnung an die angelsächsische Schreibweise, Herzratenvariabilität (HRV).

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Herzratenvariabilität – ein physiologisches Maß für die Fähigkeit zur Selbstregulation

Je länger das Phänomen der Herzratenvariabilität (HRV) intensiv erforscht wird, desto klarer wird, dass diese ein wichtiger Indikator für die Regulationsfähigkeit des Menschen ist. Diverse Studien konnten klar zeigen, dass Menschen mit höherer HRV Ablenkungen leichter ignorieren, Bedürfnisbefriedigung besser aufschieben und mit belastenden Situationen erfolgreicher umgehen können. Sie geben selbst bei schwierigen Aufgaben nicht so schnell auf, auch wenn sie zunächst Rückschläge erleben oder kritische Kommentare ernten. Außerdem verfügen Menschen mit einer ausgeprägten HRV über eine deutlich höhere Willenskraft. Deshalb sieht der renommierte Gesundheitspsychologe Prof. Dr. Julian F. Thayer von der Ohio State University in Columbus (USA) in der HRV ein physiologisches Maß für die Fähigkeit zur Selbstregulation. Insofern ist auch verständlich, dass Angst, Zorn, Depression und Einsamkeit mit einer geringen HRV einhergehen, da in diesen Fällen die Selbstregulation an ihre Grenzen gestoßen ist. Eine niedrige HrV wird jedoch auch mit Gesundheitsprobleme in Verbindung gebracht, wie zum Beispiel Bluthochdruck, Diabetes, Fettleibigkeit, Arthritis und verschiedenen Krebserkrankungen.

Selbstregulation – einer der wichtigsten Aspekte von Resilienz

Resilienz ist die Fähigkeit, sich auf Stress, Herausforderungen oder Widrigkeiten vorzubereiten, darauf angemessen zu reagieren und sich davon wieder zu erholen. Häufig wird im Zusammenhang mit Resilienz auch von Widerstandskraft gesprochen. Resilienten Menschen gelingt es also gut, das eigene Verhalten zu steuern und dadurch flexibel und angemessen auf unterschiedliche Situationen zu reagieren. Sie verfügen über eine hohe Selbstregulationsfähigkeit.

Höhere HRV = höhere Resilienz

Wenn also Selbstregulation ein wichtiger Aspekt von Resilienz ist, und die Fähigkeit zur Selbstregulation ganz eng mit der Herzratenvariabilität verknüpft ist, dann haben wir mit dem Training der Herzratenvariabilität  einen effektiven Hebel, um unsere Resilienz nachhaltig zu steigern. Mit dem von HeartMath entwickelten Herzkohärenztraining können wir unsere HRV ganz einfach trainieren und dadurch steigern.

Herzfokussiertes Atmen – ein kraftvolles und effektives Werkzeug zur Selbstregulation

Richten Sie dazu Ihre Aufmerksamkeit auf Ihre Herzgegend. Stellen Sie sich vor, wie Ihr Atem durch Ihr Herz oder Ihren Brustkorb ein- und ausströmt. Atmen Sie dabei etwas langsamer und tiefer als gewöhnlich.

Vorschlag:  5 Sek. einatmen, 5 Sek. ausatmen (oder in einem anderen angenehmen Rhythmus).

Wenn Sie Herzfokussiertes Atmen praktizieren, verändert Sich das Muster in Ihrem Herzschlag, von inkohärent zu kohärent. Das sieht dann so aus:

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IBT_HandUnd Sie können die Veränderungen in Ihrem Herzschlagmuster sogar auf Ihrem iPhone sehen – mit dem Inner Balance Trainer von HeartMath.

 

“When the going gets tough, the tough get going”, so lautet ein Englisches Sprichwort. Etwas abgewandelt könnte dieses Sprichwort lauten: “When the going gets tough, the tough start breathing.”

Und was bringt es?

Herzratenvariabilität in Ruhe. Vor und nach 4 Monaten Anwendung von HeartMath Techniken.

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Je größer die Bandbreite, in der die Herzfrequenz variiert, desto größer die HRV. Die blauen Kurven stellen eine wesentlich höhere HRV dar als die roten Kurven. Die Anwendung der HeartMath Techniken hat sich also direkt positiv auf die Herzratenvariabilität ausgewirkt. In dieser Studie steigerten die 77 Abiturienten der Studiengruppe jedoch nicht nur ihre HRV; sie reduzierten auch ihre Prüfungsangst im Vergleich zu den 59 Abiturienten in der Kontrollgruppe nachhaltig, konnten besser mit schwierigen Situationen umgehen und verbesserten ihre Prüfungsleistung:

“Notwithstanding the above limitations, which should be addressed in future research, the data from this study present a pattern of consistent results showing that: (1) students who received the intervention program appear to have learned how to better self-regulate their emotions and intentionally shift into the psychophysiological coherence state under stressful conditions; and (2) the students most in need of help in managing their stress—the high test anxiety/low test-performing subgroup—appear to have internalized the benefits of the program’s emotion self-regulation tools, to the extent that they exhibited an emotional profile of significantly reduced negative affect and test anxiety, and a shift to healthier, more coherent baseline pattern of physiological activity. Finally, there is suggestive evidence from the matched-pairs analysis that reduced test anxiety and increased psychophysiological coherence appear to be directly associated with improved test performance.”

 

Zum Weiterlesen

Old classic library with books on table

Studien, Studien, Studien – eine Übersicht

Studienübersicht zu HeartMath, Herzkohärenz und Herzintelligenz

Es gibt immer mehr Studien über die Wirkung von HeartMath auf das körperliche und emotionale Wohlbefinden, auf die Gesundheit sowie auf die Leistungsfähigkeit und die persönliche Resilienz. Und regelmäßig kommen neue Studien dazu, viele davon stammen von unabhängigen Universitäten und Forschungseinrichtungen. Eine breite Auswahl haben wir für Sie in der Folge zusammengestellt.

Diabetes

Herz-Kreislauf-Erkrankungen & Krebs

Bluthochdruck

Stress in Organisationen

Kostenersparnis in Organisationen

Polizei, Armee und Gefängniswärter

Chronische Schmerzen

Depression & Stress

Schule, Studium und kognitive Fähigkeiten

 Emotionen & Herzratenvariabilität (HRV)

Sport

Musik

Intuition

Weitere Studien finden Sie auf der Internetpräsenz des Institute of HeartMath, in der Rubrik “Research”.