Webinar-Aufzeichnung „Selbstwahrnehmung und Selbstregulation durch Biofeedback – für Coaching und Training „

Wir werden immer wieder gefragt, was denn an unserer Coach-Ausbildung das Besondere ist, denn Ausbildungsprogramme für Coaches gibt es ja viele. In diesem Webinar vom 4. März 2016 geben wir Ihnen dazu eine erste Antwort. Sie erfahren mehr über die HeartMath Methode und wie Sie diese für Ihre Coachings und Gruppentrainings effektiv einsetzen können. Für Ihren Erfolg.

 

Hier können Sie sich die Aufzeichnung ansehen und anhören: 

Emotionale Zustände sind messbar

Wir investieren viel Zeit, Energie und Gedanken, um uns fit zu halten. Wir gehen ins Fitnesscenter und achten darauf, was wir essen. Wir messen sogar unsere Anstrengungen mit kleinen Geräten wie Schrittzählern oder ähnlichem. Wie wäre es, wenn wir uns mit dem gleichen Engagement um unsere innere Fitness kümmern würden?

Was meinen wir mit innerer Fitness?

Die meisten von uns haben gelernt, dass unser Körper verschiedene Dinge braucht, um fit zu bleiben: gutes Essen, ausreichend Ruhe und Erholung und regelmäßige Bewegung. All das ist wichtig. Ja! Aber wie steht es mit den negativen Gedanken und Emotionen, mit denen wir unseren Geist und unseren Körper füttern? Diese zu regulieren ist mindestens genauso wichtig für einen gesunden Lebensstil.

Die Wissenschaft hat klar nachgewiesen, dass negative Gedanken und Emotionen Stresshormone im Körper produzieren, die uns meist viel Energie rauben, unsere Leistungsfähigkeit einschränken und klarem Denken im Weg stehen. Unsere gewohnten Stressmuster und regelmäßig erlebte negative Emotionen sind wie eine Art Junk Food – sie rauben uns Gesundheit und Vitalität. Viel zu selten machen wir uns Gedanken darüber, was wir tun können, um auch in diesem Bereich Fortschritte zu erzielen. Außerdem gehen Wissenschaftler davon aus, dass bis zu 70% unserer persönlichen Energie von unseren Emotionen beeinflusst wird. Unangenehme Emotionen sind wie Energievampire, die uns auslaugen; angenehme Emotionen hingegen sind Energiespender und wirken erneuend und belebend.

Den IST-Zustand bestimmen – per Biofeedback

Wenn wir etwas verändern möchten, dann ist es gut, zunächst den IST-Zustand festzustellen. Wollen wir abnehmen, dann stellen wir uns zunächst auf die Waage, um unser aktuelles Gewicht zu kennen und später auch zu sehen, ob und wie viele Kilos wir verloren haben.

Mit dem emWave oder dem Inner Balance Trainer von HeartMath können wir unseren emotionalen IST-Zustand bestimmen. Wenn wir uns ruhig hinsetzen und dabei unsere Herzratenvariabilität messen, sehen wir auf einen Blick, wie es um unsere innere Ruhe bestellt ist. Denn das Muster der Herzratenvariabilität ist ein Spiegel unseres momentanen emotionalen Erlebens. Aber das ist nur ein Teilaspekt. Inner Balance und emWave sind wie Navigationssysteme auf dem Weg zu innerer Ruhe, Gelassenheit und Lebensfreude. Denn sie zeigen uns, wie gut es uns gelingt, unser emotionales Erleben zu regulieren. Sei es durch Achtsamkeitsübungen, HeartMath-Techniken oder andere Methoden. Ziel dabei ist es, einen Zustand von Herzkohärenz zu erreichen.

Und dann: Herzkohärenz einüben

Das HeartMath Institute erforscht seit über 20 Jahren diesen Zustand der Herzkohärenz und definiert ihn wie folgt: „Ein optimierter Zustand, in dem Herz, Geist und Emotionen geordnet und im Gleichklang sind. Auf Körperebene agieren Immun-, Hormon- und Nervensystem in einem Zustand energetischer Koordination.“ Kohärenz führt zu innerer Ruhe, ist aber keine Methode der Entspannung. Sie ist eine Verhaltensweise, die sich in allen Situationen des Alltagslebens anwenden lässt. Insbesondere auch in schwierigen oder belastenden Situationen. Gerade aus diesem Grund lernen immer mehr Spezialeinheiten von Polizei und Militär aber auch bspw. französische Kampfpiloten HeartMath-Techniken. Um auch unter Druck und in stressvollen Situationen ruhig und aufmerksam zu bleiben und richtige Entscheidungen zu fällen. Niederländische Polizisten sind total begeistert von HeartMath, weil die Übungen einfach und dabei effektiv sind und sie mit dem Biofeedback sofort sehen, ob sie die Übung korrekt ausführen.

Auch wenn wir keiner Elite-Einheit angehören, erleben viele von uns stressreiche und belastende Situationen im Berufs- und Privatleben. Auch wir wollen in diesen Situationen innere Ruhe bewahren und richtig handeln und entscheiden. Dabei hilft uns die Herzkohärenz, weil sie sofort verfügbar und quasi überall und jederzeit anwendbar ist. Und wenn eine Situation uns dann doch stark gefordert hat, ist es gut, direkt im Anschluss eine HeartMath-Technik anzuwenden. Denn diese hilft uns, unnötigen weiteren Energieverlust zu vermeiden. Dies verdeutlicht die folgende Grafik: Ein Polizist wurde in einem Training in eine Szene häuslicher Gewalt geschickt, die von zwei Schauspielern sehr echt gespielt wurde. Die Grafik zeigt die Herzratenvariabilität – also die Variation des Herzrhythmus im Zeitverlauf – des Polizisten, die während des Trainings aufgezeichnet wurde. Wenn Sie die Kurve näher betrachten, was fällt Ihnen auf? Was sehen Sie während der drei Phasen: 1. Vorbereitung (11:29 – 11:42), 2. Szenario selbst (11:42 – 11:48), 3. „Nachglühen“ (11:48 – 11:58)?

 

Szenario_Haeusliche_Gewalt

 

 

Zu Beginn der dargestellten Aufzeichnung, also gegen 11:30, hat der Polizist eine ziemlich regelmäßig auf- und abschwingende Herzratenvariabilitätskurve. Seine durchschnittliche Herzfrequenz liegt bei ca. 80 Schlägen/Minute. Als das Szenario startet, so gegen 11:42, steigt die Herzfrequenz steil an und geht in der Spitze bis 190 Schläge pro Minute. Außerdem werden die Ausschläge heftiger und sehr unregelmäßig. Um 11:48 ist der äußere Spuk vorbei, das Szenario ist beendet. Der Herzschlag beruhigt sich, aber nur bedingt. Die durchschnittliche Herzfrequenz bleibt bei 100 Schlägen/Minute, das Muster ist noch sehr bewegt. Erst nachdem der Polizist eine HeartMath-Technik anwendet, kommt Ruhe in den Körper. Die Herzfrequenz geht auf das Ausgangsniveau zurück, und auch das Muster wird regelmäßiger. Nach dieser stressreichen Phase gelang es dem Polizisten sehr schnell, wieder in einen Zustand der inneren Ruhe umzuschalten. Quasi augenblicklich. Aus anderen Untersuchungen weiß man, dass das erhöhte Niveau der Herzfrequenz bis zu einer Stunde erhalten bleibt. Sie können sich vorstellen, wie viel Energie dann unnötig verbraucht wird. Und nicht nur das. Es werden weiterhin Stresshormone ausgeschüttet, die sich auf Dauer nachteilig auf unsere Gesundheit und unsere Wohlbefinden auswirken.

 

Es geht insgesamt also nicht darum, stressreiche Situationen zu vermeiden. Vielmehr geht es darum, sich auf Stress, Herausforderungen oder Widrigkeiten vorzubereiten, darauf angemessen zu reagieren und sich davon wieder zu erholen. Genau da ist es, was „Resilienz“ ausmacht. Und die gute Nachricht ist: Sie können lernen, Ihre Resilienzfähigkeit zu verbessern und Energieverluste zu stoppen.

Für Menschen, die sich mit Meditation oder verschiedenen Entspannungstechniken schwertun, ist Biofeedback-gestütztes Herzkohärenztraining eine prima Alternative, da sie sofort eine Rückmeldung bekommen, ob und wie ihre Übungen wirken. Das gibt Zuversicht und wirkt wie ein Turbo auf die Übungsmotivation. Außerdem stellen wir immer wieder fest, dass Menschen dank Biofeedback wieder ein Gefühl und eine Achtsamkeit für ihr körperliches Befinden entwickeln.

 

 

Auch finnische Spezialeinheiten trainieren ihre Resilienz mit HeartMath-Techniken und Biofeedback

Polizeibeamte in Spezialeinheiten müssen in der Lage sein, in schwierigen und bisweilen gar lebensbedrohlichen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und auch unter enormem Druck richtige Entscheidungen zu fällen. Die Grundvoraussetzung hierfür ist Resilienz, also die Fähigkeit zu Belastbarkeit und innerer Stärke. Im Rahmen einer Studie, die von einer kanadischen und einer finnischen Universität  gemeinsam durchgeführt wurde, durchliefen finnische Spezialkräfte an der Polizeifachhochschule in Tampere ein Resilienztraining. Ein wichtiger Teil dieses Trainings bestand aus HeartMath-Techniken und der Nutzung der Biofeedback-Systeme von HeartMath.

Bei der Befragung der niederländischen Polizeibeamten kam eindeutig heraus, dass die Verbindung von einfachen und überall anwendbaren Techniken und Training mit Biofeedback äußerst nützlich ist. Dies wurde auch von den finnischen Spezialkräften bestätigt:

„Results from the brief surveys related to the SWAT team officers’ satisfaction in participating in the training were as follows: Most of the participants (61.11%) were very or highly satisfied with the stress reduction techniques. In terms of the technology used over the training sessions, most participants (72.23%) reported that the devices used were very helpful or highly helpful for them to facilitate their stress reduction processes. Similarly, the majority of the participants (72.22%) agreed or strongly agreed that the technology used over the training is capable of helping individuals manage stress in their daily lives. In terms of knowledge dissemination, participants reported that they were confident (72.22%) or highly confident that they would recommend the techniques of the resilience training program to their peers. Similarly, most of the participants stated that it is important (83.33%) or vitally important to provide this resilience training to their peers.“

Hier können Sie die Studienergebnisse im Detail nachlesen.

Ihr Herz – die „Willenskraft-Reserve“ Ihres Körpers

Für viele von Ihnen ist es nicht neu, für manche vielleicht schon: Unser Herz ist kein Metronom. Im Gegenteil: Die Herzfrequenz ist Schwankungen unterworfen, auch wenn wir uns überhaupt nicht bewegen und nur ganz ruhig sitzen oder liegen. Diese Schwankungen sind im Millisekundenbereich und haben nichts mit Herzrhythmusstörungen zu tun. Aber keine Angst: sie sind tatsächlich Ausdruck von Gesundheit. Wir nennen diese Veränderlichkeit Herzfrequenzvariabilität (HFV) oder, in Anlehnung an die angelsächsische Schreibweise, Herzratenvariabilität (HRV).

HRV_Muster

Herzratenvariabilität – ein physiologisches Maß für die Fähigkeit zur Selbstregulation

Je länger das Phänomen der Herzratenvariabilität (HRV) intensiv erforscht wird, desto klarer wird, dass diese ein wichtiger Indikator für die Regulationsfähigkeit des Menschen ist. Diverse Studien konnten klar zeigen, dass Menschen mit höherer HRV Ablenkungen leichter ignorieren, Bedürfnisbefriedigung besser aufschieben und mit belastenden Situationen erfolgreicher umgehen können. Sie geben selbst bei schwierigen Aufgaben nicht so schnell auf, auch wenn sie zunächst Rückschläge erleben oder kritische Kommentare ernten. Außerdem verfügen Menschen mit einer ausgeprägten HRV über eine deutlich höhere Willenskraft. Deshalb sieht der renommierte Gesundheitspsychologe Prof. Dr. Julian F. Thayer von der Ohio State University in Columbus (USA) in der HRV ein physiologisches Maß für die Fähigkeit zur Selbstregulation. Insofern ist auch verständlich, dass Angst, Zorn, Depression und Einsamkeit mit einer geringen HRV einhergehen, da in diesen Fällen die Selbstregulation an ihre Grenzen gestoßen ist. Eine niedrige HrV wird jedoch auch mit Gesundheitsprobleme in Verbindung gebracht, wie zum Beispiel Bluthochdruck, Diabetes, Fettleibigkeit, Arthritis und verschiedenen Krebserkrankungen.

Selbstregulation – einer der wichtigsten Aspekte von Resilienz

Resilienz ist die Fähigkeit, sich auf Stress, Herausforderungen oder Widrigkeiten vorzubereiten, darauf angemessen zu reagieren und sich davon wieder zu erholen. Häufig wird im Zusammenhang mit Resilienz auch von Widerstandskraft gesprochen. Resilienten Menschen gelingt es also gut, das eigene Verhalten zu steuern und dadurch flexibel und angemessen auf unterschiedliche Situationen zu reagieren. Sie verfügen über eine hohe Selbstregulationsfähigkeit.

Höhere HRV = höhere Resilienz

Wenn also Selbstregulation ein wichtiger Aspekt von Resilienz ist, und die Fähigkeit zur Selbstregulation ganz eng mit der Herzratenvariabilität verknüpft ist, dann haben wir mit dem Training der Herzratenvariabilität  einen effektiven Hebel, um unsere Resilienz nachhaltig zu steigern. Mit dem von HeartMath entwickelten Herzkohärenztraining können wir unsere HRV ganz einfach trainieren und dadurch steigern.

Herzfokussiertes Atmen – ein kraftvolles und effektives Werkzeug zur Selbstregulation

Richten Sie dazu Ihre Aufmerksamkeit auf Ihre Herzgegend. Stellen Sie sich vor, wie Ihr Atem durch Ihr Herz oder Ihren Brustkorb ein- und ausströmt. Atmen Sie dabei etwas langsamer und tiefer als gewöhnlich.

Vorschlag:  5 Sek. einatmen, 5 Sek. ausatmen (oder in einem anderen angenehmen Rhythmus).

Wenn Sie Herzfokussiertes Atmen praktizieren, verändert Sich das Muster in Ihrem Herzschlag, von inkohärent zu kohärent. Das sieht dann so aus:

inkohaerent_kohaerent

IBT_HandUnd Sie können die Veränderungen in Ihrem Herzschlagmuster sogar auf Ihrem iPhone sehen – mit dem Inner Balance Trainer von HeartMath.

 

„When the going gets tough, the tough get going“, so lautet ein Englisches Sprichwort. Etwas abgewandelt könnte dieses Sprichwort lauten: „When the going gets tough, the tough start breathing.“

Und was bringt es?

Herzratenvariabilität in Ruhe. Vor und nach 4 Monaten Anwendung von HeartMath Techniken.

HRV_Verbesserung

 

Je größer die Bandbreite, in der die Herzfrequenz variiert, desto größer die HRV. Die blauen Kurven stellen eine wesentlich höhere HRV dar als die roten Kurven. Die Anwendung der HeartMath Techniken hat sich also direkt positiv auf die Herzratenvariabilität ausgewirkt. In dieser Studie steigerten die 77 Abiturienten der Studiengruppe jedoch nicht nur ihre HRV; sie reduzierten auch ihre Prüfungsangst im Vergleich zu den 59 Abiturienten in der Kontrollgruppe nachhaltig, konnten besser mit schwierigen Situationen umgehen und verbesserten ihre Prüfungsleistung:

„Notwithstanding the above limitations, which should be addressed in future research, the data from this study present a pattern of consistent results showing that: (1) students who received the intervention program appear to have learned how to better self-regulate their emotions and intentionally shift into the psychophysiological coherence state under stressful conditions; and (2) the students most in need of help in managing their stress—the high test anxiety/low test-performing subgroup—appear to have internalized the benefits of the program’s emotion self-regulation tools, to the extent that they exhibited an emotional profile of significantly reduced negative affect and test anxiety, and a shift to healthier, more coherent baseline pattern of physiological activity. Finally, there is suggestive evidence from the matched-pairs analysis that reduced test anxiety and increased psychophysiological coherence appear to be directly associated with improved test performance.“

 

Zum Weiterlesen

Studien, Studien, Studien – eine Übersicht

Studienübersicht zu HeartMath, Herzkohärenz und Herzintelligenz

Es gibt immer mehr Studien über die Wirkung von HeartMath auf das körperliche und emotionale Wohlbefinden, auf die Gesundheit sowie auf die Leistungsfähigkeit und die persönliche Resilienz. Und regelmäßig kommen neue Studien dazu, viele davon stammen von unabhängigen Universitäten und Forschungseinrichtungen. Eine breite Auswahl haben wir für Sie in der Folge zusammengestellt.

Diabetes

Herz-Kreislauf-Erkrankungen & Krebs

Bluthochdruck

Stress in Organisationen

Kostenersparnis in Organisationen

Polizei, Armee und Gefängniswärter

Chronische Schmerzen

Depression & Stress

Schule, Studium und kognitive Fähigkeiten

 Emotionen & Herzratenvariabilität (HRV)

Sport

Musik

Intuition

Weitere Studien finden Sie auf der Internetpräsenz des Institute of HeartMath, in der Rubrik „Research“.

Selbstregulation mit Biofeedback – denn Resilienz ist messbar

Der innovative Weg zu mentaler Stärke – ebenso einfach wie effektiv

Ausgezeichnete Leistungen bringen, Druck und hoher Beanspruchung standhalten, Erschöpfung vorbeugen: Die Fähigkeit zur Selbstregulation ist der Schlüssel dazu. Das können Sie sogar messen. Mit modernen Biofeedbacksystemen können Sie ein Bewusstsein schaffen für den eigenen Umgang mit sich selbst. Das Beste daran: Schon die allerersten Selbstregulations-Übungen zeigen sofort eine Wirkung – auf dem Bildschirm. Das motiviert, weiterzumachen und die Selbstregulation zu stärken. Und zwar nachhaltig!

In diesem Webinar-Mitschnitt erfahren Sie, wie Sie und die Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen Ihre Selbstregulationsfähigkeit ganz einfach verbessern und damit die Leistungsfähigkeit sichern oder sogar erhöhen können. Übrigens: Spitzensportler, Kampfpiloten und Polizisten nutzen gerade diese Methode.

Inhalte des Webinars:

  • Wie die Herzfrequenzvariabilität als zuverlässiges physiologisches Maß für die Fähigkeit zur Selbstregulation dient.
  • Warum Selbstregulation einer der wichtigsten Aspekte von Resilienz ist.
  • Wie Sie mit einfachen Atem- und Fokussierungsübungen innere Balance und Gelassenheit finden und Resilienz steigern.
  • Wie Biofeedback die so dringend notwendige Motivation und das „Dranbleiben“ fördert.
  • Weshalb wir noch viel mehr unsere persönliche Energie statt unsere Zeit managen müssen.
  • Wie Herzkohärenz mentale Stärke fördert.

Ihr Nutzen:

  • Sie erfahren, was eine starke und eine geschwächte Selbstregulationsfähigkeit mit dem Herzen zu tun hat.
  • Sie erfahren, wie Biofeedback-Systeme eingesetzt und ganz einfach in den Unternehmensalltag integriert werden können.
  • Sie lernen eine erste Technik kennen, um Ihr Stresserleben zu regulieren, damit Sie  in schwierigen Situationen gelassen bleiben und Ihre Konzentrationsfähigkeit bewahren.
  • Sie verstehen, wie die Selbstregulationsfähigkeit in Ihrem Unternehmen dafür sorgt, dass ein produktives Miteinander gefördert wird.

HeartMath offizieller Partner der niederländischen Polizei

Der berufliche Alltag von Polizist(inn)en bringt eine hohe Stressbelastung mit sich. Zu anstrengendem Schicht-, Wochenend-, und Bereitschaftsdienst kommt noch eine deutlich erhöhte Wahrscheinlichkeit hinzu, potenziell traumatische Situationen zu erleben. Denn Polizist(inn)en erleben viele Situationen, die als schockierend empfunden werden (z.B. Leichenfunde, Erste Hilfe bei Schwerverletzten) oder von Aggressionen und Gewalt geprägt sind. Von Polizist(inn)en wird erwartet, dass sie da auftreten, wo andere lieber einen Schritt zurückgehen. Die psychischen Folgen, die daraus resultieren können, sind vielfältig.

Statt Statistiken anzuführen, die allzu oft einen Blick auf Einzelschicksale verhindern, kommen hier zwei Betroffene zu Wort. Die folgenden Zitate entstammen dem Buch „Die erste Leiche vergisst man nicht. Polizisten erzählen“ von Volker Uhl.

„Ich hatte einer jungen Mutter die Nachricht zu überbringen, dass ihr siebenjähriger Sohn überfahren worden sei. Er war tot. Zum ersten Male war ich Überbringer einer Todesnachricht.[…] Ich konnte – ob ich wollte oder nicht – ihr Entsetzen, ihren Schmerz, ihr hoffnungsloses Aufschreien in meinem Kopf vorweg erleben. Ich musste hin – und ich konnte ihr letztendlich doch nicht helfen, konnte ihr den tiefen schwarzen Schacht, in den sie fallen würde, nicht ersparen. Ich müsste nur aufpassen, dass ich selbst nicht nachstürze.“

„Und dann ist noch etwas passiert, das mich sehr berührt und auch getroffen hat und Bilder im Kopf aufleuchten lässt, die ich lange nicht mehr sah. Einer meiner Kollegen vom Kriminaldauerdienst hat sich letzte Woche das Leben genommen und sich, wie es für einen Polizisten leider so typisch ist, mit seiner Dienstpistole in den Kopf geschossen, genauer gesagt, seine Waffe in den Mund genommen und abgedrückt.“ 

Herzkohärenz für die Polizei

Um Polizist(inn)en in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen, geht die niederländische Polizei neue Wege. Da die schwierigen Situationen, in die Polizist(inn)en immer wieder geraten, kaum zu verhindern oder zu ändern sind, müssen sie besser in die Lage versetzt werden, damit umzugehen. Aus diesem Grund wurde in den Niederlanden in 2012 das Programm „Mentale Kracht“ (Mentale Kraft) ins Leben gerufen. Ein wichtiges Element dieses Programms ist „Herzkohärenz“, das HeartMath Benelux beisteuert. Bis Ende 2016 wurden 34.000 Polizist(inn)en trainiert; weitere werden folgen. Die Ergebnisse aus den Herzkohärenz-Trainings sind sehr positiv, weshalb HeartMath Benelux zum offiziellen Partner der Niederländischen Polizeiakademie berufen wurde.

 

Aber warum sind sie Ergebnisse so positiv?

In ihrer Studien-Arbeit „Eine schlagende Empfehlung“ ging Evelyn Cimbaluk, Studentin der Angewandten Pychologie an der Hanze University of Applied Sciences, Groningen, dieser Frage nach. Hier zwei kurze Auszüge:

„Die praktische Beschäftigung mit der ‚Herzkohärenz‘ mit Hilfe des Biofeedbackgerätes wird von allen Teilnehmern als angenehm und lehrreich empfunden. Vor allen Dingen die Tatsache, dass der Teilnehmer direkt das positive Ergebnis der Anwendung der Herzkohärenztechniken sieht. Dies macht es verständlich und gut. Es wird ebenso als gut empfunden, dass erst mit dem Biofeedbackgerät ohne Anweisungen geübt wird, bevor der Trainer die Herzkohärenztechniken beibringt. Auf dieses Weise können die Teilnehmer direkt auf dem Bildschirm sehen, welche Effekte die Herzkohärenztechniken haben. Die Herzkohärenztechniken werden von allen Teilnehmern verstanden und sie haben das Gefühl, die Techniken korrekt ausführen zu können.“

„Die gelernten Herzkohärenztechniken werden von allen Teilnehmern, die die Techniken in der Praxis anwenden, als sehr sinnvoll erfahren, weil sie praktisch anwendbar sind und das Anwenden der Techniken direkt wirkt. Sie vermitteln ruhiger, weniger angespannt zu sein, klarer nachdenken zu können, sich seines Körpers / Atmung bewusster zu sein und bessere Leistungen bringen zu können.“

 

Und so äußern sich trainierte Polizisten

„Super, dass du sofort das Resultat siehst. Informationen kann man auch im Internet bekommen, dieses war aber sehr gut und lehrreich.“

„Besser geht es doch nicht, oder? Du übst und siehst das Ergebnis.“

„Ich fand es auch besonders, dass alles funktionierte, wie es erklärt wurde, dass du deinen Herzschlag selbst beruhigen und dieses gleich sehen kannst.“

„Es ist auch wertvoll, die anderen Teile zu kennen, aber dieses war echt praktisch und kann direkt eingesetzt werden, das will ich gerne anwenden.“

„Wenn es in der Zukunft wieder Stresssituationen gibt, werde ich dieses sicher anwenden, denn du fühlst das Ergebnis.“

 

HeartMath Benelux trainiert wöchentlich 300 – 400 Polizist(inn)en. Mittlerweile haben auch über 30 Trainer der Polizei das HeartMath Gruppentrainerprogramm absolviert, um die Integration von HeartMath bei der niederländischen Polizei zu unterstützen. Denn sämtliche befragten Polizist(inn)en äußerten den Wunsch, die Herzkohärenz weiter zu vertiefen.

 

Weiterlesen:

HeartMath® Gruppentrainer (HMCT) – Teilnehmerstimmen zur Ausbildung

„Da ich seit Jahren als Trainerin mit Gruppen arbeite – besonders bei Firmenkunden – war es mir sehr wichtig, die HeartMath Trainer-Ausbildung zu absolvieren. Die HMCT Trainer-Ausbildung ist ein sehr guter Aufbau auf die Coach-Ausbildung. Sehr gut hat mir der hohe Praxisanteil gefallen; das Präsentieren vor Gruppen wird dabei intensiv geübt. Was ich sehr gut finde, ist die Unterteilung des gesamten Stoffes in 19 Module. Sie geben ein passendes Konzept für einen zweitägigen Workshop an die Hand; sie können aber auch unabhängig voneinander einzeln verwendet und in eigene Trainingskonzepte eingebunden werden. Daraus ergibt sich für mich ein hoher Freiheitsgrad in der Anwendung der Ausbildungsinhalte. Darüber hinaus bieten die Inhalte nicht nur Wertvolles zum Thema Resilienz oder Stressbewältigung; sie lassen sich sehr gut mit anderen Themen kombinieren wie beispielsweise Kommunikation für Führungskräfte, schwierige Kundengespräche oder Umgang mit Reklamationen. Empfehlenswert für jeden, der HeartMath nicht nur in Einzelcoachings vermitteln möchte!“

– Melanie Grimm (impuls-geber.de)


 „Ich habe Anfang 2014 meine Ausbildung zum HeartMath-Coach gemacht und war davon bereits sehr begeistert. Seitdem ist viel passiert, sowohl bei mir als auch bei meinen Patienten, die durch das Stress-Reduktions-Programm ihr Leben sehr positiv verändern konnten. Der Gedanke, diese wundervolle Methode bzw. die Techniken auch in Gruppen unterrichten zu können, begeisterte mich sofort als ich von der Gruppentrainer-Ausbildung erfuhr. Was ich dort bekam, war viel mehr als nur eine Trainer-Ausbildung mit HeartMath-Techniken. Es hat mein Verständnis und meine Fähigkeiten noch einmal stark vertieft und verstärkt sowie viel Spaß gemacht! Aus meiner Sicht ist diese Ausbildung sogar auch für Menschen bzw. Coaches geeignet, die gar nicht mit Gruppen arbeiten möchten, da sie die eben benannte Tiefe in das HeartMath-System gewährt. Fazit: Für alle (angehenden) Herzintelligenten der Top-Tipp!“

– Dr. Stefan Polten (www.stefan-polten.de)


 „Die Trainerausbildung „Vorsprung durch Resilienz“ vermittelt eine weitere, hilfreiche Sicht auf HeartMath. Damit kommt die Stärke von HeartMath nochmal besonders heraus, denn HeartMath ist mehr als Stressbewältigung. Ich habe in meiner Akquise bereits jetzt die Erfahrung gemacht, dass das Thema Resilienz bei den Firmen positive Aufmerksamkeit erfährt. Der Einstieg in Seminare, Workshops und Vorträge beginnt nun mit etwas aufbauendem – nämlich wie einfach Resilienz durch erneuende Gefühle aufgebaut werden kann und nicht mehr mit dem eher schon abgenutzten Begriff Stress. Ich freue mich jetzt schon in meinen in Kürze stattfindenden Seminaren in die neugierigen und erfreuten Gesichter der Seminarteilnehmer zu schauen.“

– Barbara M. Jakob


„Die Ausbildung zur HeartMath Certified Trainer sehe ich für mich als eine absolut lohnenswerte Investition. Ein großes Dankeschön an die beiden Ausbilder Reiner Krutti und Robert Erdbrink. Euer großer Erfahrungsschatz ist enorm wertvoll – genauso wie das bunte und faszinierende Spektrum der teilnehmenden Coaches. Ich habe viel gelernt und behalte darüber hinaus die große HERZlichkeit und den Spass beim Arbeiten in guter Erinnerung.“

– Simone Brückner (www.simone-brueckner.de)


„Ich bin sehr dankbar für die wunderbar praxisorientierte Trainerausbildung. Besonders schätze ich den modularen Aufbau, der mir viele Variations- und „Spiel“-Möglichkeiten gibt. Robert und Reiner ergänzen sich super bei der Vermittlung! Ich fühle mich sicher und gut gerüstet für meine Trainings und freue mich sehr darauf.“
– Kathrin Stamm (www.leben-ist-wandel.de)

„Da für mich im Prozess der Persönlichkeitsentwicklung das Herz im Zentrum steht, war mir sofort klar, dass die HeartMath-Wissenschaft dabei hilfreich sein wird, diese Botschaft zu transportieren. Deswegen habe ich mich damals schon zum Coach zertifizieren lassen. Da ich auch Bildungsgruppen leite, lag es für mich auf der Hand, auch diese Weiterbildung von HeartMath zu absolvieren.
Anhand des Trainings wird noch klarer, welch wichtige Rolle das Herz in unserem Körpersystem spielt. HeartMath weiss schon lange, dass sich Körpersysteme gegenseitig beeinflussen. Daher freue ich mich darauf, dieses Wissen auch in Gruppen vermitteln zu dürfen. Wie schön wird die Zusammenarbeit werden, wenn die Teams sich bewusst sind, welchen Einfluss Kohärenz auf die eigene Resilienz hat. Nicht nur die Wissensvermittlung habe ich im Kurs geschätzt, sondern auch das Netzwerk, welches darin und daraus entsteht.“

– Yves Nater (XING-Profil)


„Ich habe 2014 die Ausbildung zum HeartMath Coach und nun Anfang 2015 die Ausbildung zum HeartMath Trainer absolviert. Ich bin sehr dankbar, diese herzliche Arbeit  in mein bisheriges Arbeitsfeld integrieren zu können. Ich selbst gebe seit einigen Jahren Seminare in anderen Bereichen und bin begeistert von der wirklich sehr guten Aufbereitung der Arbeitsmaterialien und den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Resilienztrainings. Die unterschiedlichen Module können als Seminar, aber auch als kürzere Workshops angeboten werden. Vor allem auch die Möglichkeit, sich ganz individuell mit den Inhalten zu präsentieren, ist für mich besonders wichtig.

Ein ganz großes Danke auch an Reiner Krutti und Robert Erdbrink für ihr Engagement und ihr Wissen. Und auch für die wirklich sehr aufmerksame persönliche Betreuung bei Fragen oder Problemen rund um die Ausbildung und die Anwendung danach.

Die Ausbildung zum Trainer hat mir nochmal vertiefte Einblicke in die Welt des Herzens ermöglicht, und ich freue mich darauf, dass diese einfache und so wirkungsvolle Methode ein wichtiger Teil meiner Arbeit wird.
Nicht zuletzt hat mich die Ausbildung zum Coach und zum Trainer in meiner ganz persönlichen Weiterentwicklung unterstützt.“
– Sandra Merkle (www.massage-mondin.de)

„Die Ausbildung zum HeartMath® Coach und Trainer hat mich beruflich und privat bereichert und sich als Geschenk erwiesen auf einem neuen Weg genau zum richtigen Zeitpunkt in einem neuen Lebensabschnitt. Mit diesen einfachen, effektiven Methoden von HeartMath® erhält jeder ein Werkzeug, das dich ein Leben lang begleiten kann, um mit Stresssituationen besser umzugehen und deine innere Widerstandskraft zu stärken. Die Ausbildung ist klar strukturiert, und Reiner und Robert sind ein gutes Team als Seminarleiter. Sie sorgten für eine angenehme Atmosphäre, und ich habe mich gut aufgehoben und gut ausgebildet gefühlt.“

– Doris Kalkhorst-Martens (www.herzresilienz.de)


„Zuerst ein herzliches Danke an Reiner, dass du so klar geblieben bist. Denn ich hinterfragte zuerst warum ich die HeartMath Trainerlizenz noch machen sollte. Nicht noch eine Zertifizierung. Doch es hat sich auf allen Ebenen gelohnt und es freut mich, dass ich diese Zeit genutzt habe. Der vertiefte Einblick in HeartMath und die Varianten der Modelle und Übungen mit den Gruppen-Gspänli zu trainieren schärfte meinen Blick für die inhaltlichen Details.  Die Abwechslung der Trainerinputs (Reiner Kruti und Robert Erdbrink) war bereichernd und ergänzend für mich. So bin ich nun gestärkt mit den Trainerskills von HeartMath im Business unterwegs und es macht Freude sie umzusetzen. Empfehlenswert ist diese Ausbildung für alle Trainer und Coaches, die das Herz ins Zentrum ihrer Arbeit stellen wollen. Diese Werkzeuge sind wirkungsvoll und einfach zu erlernen. Viel Freude und Erfolg für alle, die diesen Weg vorausgehen.“

– Christina Weigl, Leadership-Trainerin (www.christina-weigl.ch)

Resilienz mit Herz

Für viele von Ihnen ist es nicht neu, für manche vielleicht schon: Unser Herz ist kein Metronom. Im Gegenteil: Die Herzfrequenz ist Schwankungen unterworfen, auch wenn wir uns überhaupt nicht bewegen und nur ganz ruhig sitzen oder liegen. Diese Schwankungen sind im Millisekundenbereich und haben nichts mit Herzrhythmusstörungen zu tun. Aber keine Angst: sie sind tatsächlich Ausdruck von Gesundheit. Wir nennen diese Veränderlichkeit Herzfrequenzvariabilität (HFV) oder, in Anlehnung an die angelsächsische Schreibweise, Herzratenvariabilität (HRV).

Herzfrequenzvariabilität – ein physiologisches Maß für die Fähigkeit zur Selbstregulation

Je länger das Phänomen der Herzfrequenzvariabilität intensiv erforscht wird, desto klarer wird, dass diese ein wichtiger Indikator für die Regulationsfähigkeit des Menschen ist. Diverse Studien konnten klar zeigen, dass Menschen mit höherer Herzfrequenzvariabilität Ablenkungen leichter ignorieren, Bedürfnisbefriedigung besser aufschieben und mit belastenden Situationen erfolgreicher umgehen können. Sie geben selbst bei schwierigen Aufgaben nicht so schnell auf, auch wenn sie zunächst Rückschläge erleben oder kritische Kommentare ernten. Außerdem verfügen Menschen mit einer ausgeprägten Herzfrequenzvariabilität über eine deutlich höhere Willenskraft. Deshalb sieht der renommierte Gesundheitspsychologe Prof. Dr. Julian F. Thayer von der Ohio State University in Columbus (USA) in der HFV ein physiologisches Maß für die Fähigkeit zur Selbstregulation. Insofern ist auch verständlich, dass Angst, Zorn, Depression und Einsamkeit mit einer geringen Herzfrequenzvariabilität einhergehen, da in diesen Fällen die Selbstregulation an ihre Grenzen gestoßen ist. Eine niedrige HFV wird jedoch auch mit Gesundheitsprobleme in Verbindung gebracht, wie zum Beispiel Bluthochdruck, Diabetes, Fettleibigkeit, Arthritis und verschiedenen Krebserkrankungen.

Selbstregulation – einer der wichtigsten Aspekte von Resilienz

Resilienz ist die Fähigkeit, sich auf Stress, Herausforderungen oder Widrigkeiten vorzubereiten, darauf angemessen zu reagieren und sich davon wieder zu erholen. Häufig wird im Zusammenhang mit Resilienz auch von Widerstandskraft gesprochen. Resilienten Menschen gelingt es also gut, das eigene Verhalten zu steuern und dadurch flexibel und angemessen auf unterschiedliche Situationen zu reagieren. Sie verfügen über eine hohe Selbstregulationsfähigkeit.

Höhere HFV = höhere Resilienz

Wenn also Selbstregulation ein wichtiger Aspekt von Resilienz ist, und die Fähigkeit zur Selbstregulation ganz eng mit der Herzfrequenzvariabilität verknüpft ist, dann haben wir mit dem Training der Herzfrequenzvariabilität  einen effektiven Hebel, um unsere Resilienz nachhaltig zu steigern. Mit dem von HeartMath entwickelten Herzkohärenztraining können wir unsere HFV ganz einfach trainieren und dadurch steigern.

Herzfokussiertes Atmen – ein kraftvolles und effektives Werkzeug zur Selbstregulation

Richten Sie dazu Ihre Aufmerksamkeit auf Ihre Herzgegend. Stellen Sie sich vor, wie Ihr Atem durch Ihr Herz oder Ihren Brustkorb ein- und ausströmt. Atmen Sie dabei etwas langsamer und tiefer als gewöhnlich.

Vorschlag:  5 Sek. einatmen, 5 Sek. ausatmen (oder in einem anderen angenehmen Rhythmus).

„When the going gets tough, the tough get going“, so lautet ein Englisches Sprichwort. Etwas abgewandelt könnte dieses Sprichwort lauten: „When the going gets tough, the tough start breathing.“

Und was bringt es?

Herzfrequenzvariabilität in Ruhe. Vor und nach 4 Monaten Anwendung von HeartMath Techniken.

HRV_Verbesserung

 

Je größer die Bandbreite, in der die Herzfrequenz variiert, desto größer die HFV. Die blauen Kurven stellen eine wesentlich höhere HFV dar als die roten Kurven. Die Anwendung der HeartMath Techniken hat sich also direkt positiv auf die Herzfrequenzvariabilität ausgewirkt. In dieser Studie steigerten die 77 Abiturienten der Studiengruppe jedoch nicht nur ihre HFV; sie reduzierten auch ihre Prüfungsangst im Vergleich zu den 59 Abiturienten in der Kontrollgruppe nachhaltig, konnten besser mit schwierigen Situationen umgehen und verbesserten ihre Prüfungsleistung:

„Notwithstanding the above limitations, which should be addressed in future research, the data from this study present a pattern of consistent results showing that: (1) students who received the intervention program appear to have learned how to better self-regulate their emotions and intentionally shift into the psychophysiological coherence state under stressful conditions; and (2) the students most in need of help in managing their stress—the high test anxiety/low test-performing subgroup—appear to have internalized the benefits of the program’s emotion self-regulation tools, to the extent that they exhibited an emotional profile of significantly reduced negative affect and test anxiety, and a shift to healthier, more coherent baseline pattern of physiological activity. Finally, there is suggestive evidence from the matched-pairs analysis that reduced test anxiety and increased psychophysiological coherence appear to be directly associated with improved test performance.“

 

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