Die Herzratenvariabilität – ein Maß für die körperliche und mentale Regulationsfähigkeit

Der menschliche Körper ist ein komplexes Zusammenspiel von Gehirn, Organen, Geweben, Zellen und Stoffwechsel und muss sich dauernd an neue Umstände anpassen. Mit Schwitzen und Fieber hilft er sich bspw. bei der Regelung der Temperatur. Die Regulation der Körpertemperatur dient dazu, den Organismus im Winter zu wärmen oder im Sommer zu kühlen. Auch wenn unwillkommene Erreger wie Grippeviren vorhanden sind, wird die Körpertemperatur sofort erhöht: Fieber regt nämlich die weißen Blutkörperchen an, damit diese die Bakterien oder Viren besser fressen können. Fieber ist also ein Vorgang der gezielten inneren Anpassung. Dies ist ein Beispiel für eine vorübergehende Störung. Bleibt eine Störung aber dauerhaft bestehen oder kommen weitere Störungen hinzu, ist die Regulationsfähigkeit des Körpers gefährdet. Dabei können Störungen sowohl auf rein körperlicher Ebene stattfinden wie auch auf der psychischen Ebene.

Eine therapeutische Intervention kann immer nur dann wirken, wenn der menschliche Körper zur Regulation fähig ist. Die Regulationsfähigkeit des Organismus ist gebunden an ein regulierendes und regulierbares Grundsystem. Damit also eine Intervention auch Veränderungen bewirken kann und regulierend in den Organismus eingreifen kann, ist sie an die Fähigkeit des Systems gebunden, „mitmachen“ zu können.

 

HRV ist die Messgröße für die Regulationsfähigkeit des Organismus

Aber woher wissen Sie, ob ein(e) Patient*in in der Lage ist zu regulieren und Ihre Intervention zu „verarbeiten“? Seit einigen Jahren haben Wissenschaftler gezeigt, dass die Herzratenvariabilität (HRV) ein geeignetes Messinstrument ist, um verschiedenste Aspekte von Selbstregulation zu messen, wie z.B.:

  • Körperliche Gesundheit (Kim et al., 2015; Huikuri et al., 1999; Grieco, Colberg, Somma, Thompson, & Vinik, 2014)
  • Mentale Gesundheit (Cicchetti et al., 2014; Bradley et al., 2010; Scott & Weems, 2014; Bosch, Riese, Ormel, Verhulst, & Oldehinkel, 2009); s. auch hier
  • Selbstkontrolle (Geisler & Kubiak, 2009)
  • Aggressivität (Gower & Crick, 2011)
  • Sucht und riskantes Verhalten (Quintana, Guastella, MGregor, Hickie, & Kemp, 2013; Kniffin et al., 2014; Buckman, White, & Bates, 2010)
  • Fähigkeit zu sozialer Interaktion (Shahrestani, Stewart, Quintana, Hickie, & Guastella, 2014; Movius & Allen, 2005)
  • Emotionsregulation/-kontrolle (Hastings et al., 2008; Pu, Schmeichel, & Demaree, 2010; Guy, Souders, Bradstreet, DeLussey, & Herrington, 2014; Davis, Quiñones-Camacho, & Buss, 2016)
  • Exekutive und/oder kognitive Funktionen (Thayer, Hansen, Saus-Rose, & Johnsen, 2009; Marcovitch et al., 2010)

Außerdem sind HRV-Messungen auch eine ideale Therapiekontrolle für Interventionen jeglicher Art.

HeartMath hat mit dem emWave Pro Plus ein sehr kostengünstiges System entwickelt, mit dem Sie nicht nur die HRV Ihrer Patien*innen messen können. Im emWave Pro Plus sind auch die HRV-Biofeedback-Funktionen des emWave Pro enthalten, um die Variabilität des Herzens zu trainieren und damit direkt die Regulationsfähigkeit des Organismus zu verbessern.

 

 

 

Photo by Raka Rachgo on Unsplash

 

 

Herz und Gehirn in Einklang bringen – für geistige Fitness und mentale Stärke

Geistige Fitness ist ein brandaktuelles Thema. Und das aus gutem Grund. In unserer schnelllebigen, sich rasch wandelnden Zeit ist unser geistiges Potenzial mindestens genauso wichtig wie körperliche und emotionale Gesundheit. Körperliche Bewegung, gesunde Ernährung, Stressmanagement, emotionales und soziales Wohlbefinden sowie kognitive Beschäftigung sind die Basis, um die geistige Gesundheit zu optimieren und kognitive Funktionen zu erhalten. Ein wesentlicher Baustein, mit dem sich jedoch die wenigsten Programme beschäftigen, ist die Beziehung zwischen unserem Herzrhythmus, unseren Emotionen und unseren kognitiven Fähigkeiten.

Mehr über die Herz-Gehirn-Kommunikation und wie Sie diese für geistige Klarheit und mentale Stärke nutzen können, erfahren Sie in diesem Webinarmitschnitt:

 

Stress stoppen, Gelassenheit gewinnen – mit Biofeedback

Ausgezeichnete Leistungen bringen, Druck und hoher Beanspruchung standhalten, gut mit Stress umgehen und Erschöpfung vorbeugen: Die Fähigkeit zur Selbstregulation ist der Schlüssel dazu. Das können Sie sogar messen. Mit modernen Biofeedbacksystemen, am Smartphone. Und das Beste daran: Schon die allerersten Selbstregulations-Übungen zeigen sofort eine Wirkung – in Ihnen und auf dem Bildschirm. Das motiviert, weiterzumachen und die Selbstregulation zu stärken. Und zwar nachhaltig!

 

Inner Balance™ Trainer von HeartMath® – das Navigationssystem zu weniger Stress und mehr Gelassenheit

2015-04-12 17.27.41Mobilgeräte sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Sie beeinflussen immer mehr unseren Alltag, allerdings nicht nur auf vorteilhafte Weise. Ständige Erreichbarkeit, E-Mail-Flut, Reizüberflutung: Die meisten von uns erleben Smartphones auch als Quelle von immensem Stress. HeartMath® dreht diesen Spies jetzt um: mit der Inner Balance™ App wird das Smartphone von der Stressquelle zu einer Quelle für emotionales Gleichgewicht.

Mit Inner Balance™ haben Sie Ihren persönlichen Trainer für inneres Gleichgewicht jederzeit griffbereit. Er gibt Ihnen Auskunft über Ihr inneres Befinden und unterstützt Sie bei Bedarf gezielt darin, Ihr Gleichgewicht wiederzuerlangen.

Schon seit mehr als 20 Jahren untersucht das HeartMath Institut das Phänomen Stress und dessen Auswirkungen auf unseren Organismus. Auf Basis der Forschungsergebnisse wurden Methoden und Biofeedback-Geräte entwickelt, um Stress zu reduzieren und mehr körperliches und emotionales Wohlbefinden zu erlangen. Und dies einfach und effektiv. Inner Balance™ ist das neueste Mitglied der Produktfamilie von HeartMath®.

 

Inner Balance App für iOS

2015-04-12 17.30.23Die Inner Balance App läuft auf iPod touch®, iPhone® oder iPad® und benötigt den eigens hierfür entwickelten HeartMath Sensor für iOS. Und los geht’s: Sensor mit dem Endgerät verbinden, das andere Ende am Ohrläppchen befestigen, schon wird das Herzschlagmuster aufgezeichnet. Zusammen mit dem Sensor macht diese App die meisten Funktionen der preisgekrönten emWave Technologie jetzt auch für die mobile Nutzung verfügbar, inklusive eines Echtzeit-Feedbacks über den aktuellen emotionalen Zustand. Inner Balance bietet Ihnen eine neu entwickelte Übung zur emotionalen Neuausrichtung. Sie gewinnen dadurch an innerer Harmonie und Ausgeglichenheit.

Anwenderfreundliche Grafiken geben Auskunft über den Kohärenzgrad Ihrer Herzratenvariabilität – auch Herzkohärenz genannt. Denn Biofeedback der Herzkohärenz ist ein ausgezeichneter Indikator für emotionale Zustände. So zeigen diverse Studien eindeutig, dass Herzkohärenz einen deutlich positiven Einfluss auf die emotionale und geistige Ausgeglichenheit hat und dabei auch noch das Immunsystem stärkt und das Hormonsystem ins Gleichgewicht bringt.

Es gibt diverse Apps zur Messung des Pulsschlages. Herzkohärenz ist jedoch eine wesentlich feinfühligere und fortschrittlichere Analyse der Veränderungen der Herzfrequenz – und deutlich aussagekräftiger hinsichtlich emotionaler Veränderungen.

 

Mit Inner Balance:

  • 2015-04-12 17.31.09Bekommen Sie spezifische Übungen, um Stress in emotionale Ausgeglichenheit zu verwandeln
  • Bestimmen Sie selbst Ihre Ziele, um den Grad an innerer Ausgeglichenheit kontinuierlich zu steigern
  • Ist jederzeit eine Rückblick auf frühere Sitzungen möglich, denn sämtliche Sitzungen werden aufgezeichnet
  • Behalten Sie den Überblick über Ihre persönliche Entwicklung
  • Führen Sie ein Tagebuch, in dem Sie Gefühle oder Erfahrungen festhalten, die die Ergebnisse Ihrer Sitzungen beeinflusst haben

Inner Balance ist Ihr persönlicher Trainer, der Sie anleitet, Ihr Herzschlagmuster und damit Ihre Emotionen gezielt zu verändern. Mit dieser App bleiben Sie auch in stressreichen Situationen gelassen, konzentriert und aufmerksam.

Hier bekommen Sie Ihren Inner Balance Sensor

Webinar-Aufzeichnung „Selbstwahrnehmung und Selbstregulation durch Biofeedback – für Coaching und Training „

Wir werden immer wieder gefragt, was denn an unserer Coach-Ausbildung das Besondere ist, denn Ausbildungsprogramme für Coaches gibt es ja viele. In diesem Webinar vom 4. März 2016 geben wir Ihnen dazu eine erste Antwort. Sie erfahren mehr über die HeartMath Methode und wie Sie diese für Ihre Coachings und Gruppentrainings effektiv einsetzen können. Für Ihren Erfolg.

 

Hier können Sie sich die Aufzeichnung ansehen und anhören: 

Emotionale Zustände sind messbar

Wir investieren viel Zeit, Energie und Gedanken, um uns fit zu halten. Wir gehen ins Fitnesscenter und achten darauf, was wir essen. Wir messen sogar unsere Anstrengungen mit kleinen Geräten wie Schrittzählern oder ähnlichem. Wie wäre es, wenn wir uns mit dem gleichen Engagement um unsere innere Fitness kümmern würden?

Was meinen wir mit innerer Fitness?

Die meisten von uns haben gelernt, dass unser Körper verschiedene Dinge braucht, um fit zu bleiben: gutes Essen, ausreichend Ruhe und Erholung und regelmäßige Bewegung. All das ist wichtig. Ja! Aber wie steht es mit den negativen Gedanken und Emotionen, mit denen wir unseren Geist und unseren Körper füttern? Diese zu regulieren ist mindestens genauso wichtig für einen gesunden Lebensstil.

Die Wissenschaft hat klar nachgewiesen, dass negative Gedanken und Emotionen Stresshormone im Körper produzieren, die uns meist viel Energie rauben, unsere Leistungsfähigkeit einschränken und klarem Denken im Weg stehen. Unsere gewohnten Stressmuster und regelmäßig erlebte negative Emotionen sind wie eine Art Junk Food – sie rauben uns Gesundheit und Vitalität. Viel zu selten machen wir uns Gedanken darüber, was wir tun können, um auch in diesem Bereich Fortschritte zu erzielen. Außerdem gehen Wissenschaftler davon aus, dass bis zu 70% unserer persönlichen Energie von unseren Emotionen beeinflusst wird. Unangenehme Emotionen sind wie Energievampire, die uns auslaugen; angenehme Emotionen hingegen sind Energiespender und wirken erneuend und belebend.

Den IST-Zustand bestimmen – per Biofeedback

Wenn wir etwas verändern möchten, dann ist es gut, zunächst den IST-Zustand festzustellen. Wollen wir abnehmen, dann stellen wir uns zunächst auf die Waage, um unser aktuelles Gewicht zu kennen und später auch zu sehen, ob und wie viele Kilos wir verloren haben.

Mit dem emWave oder dem Inner Balance Trainer von HeartMath können wir unseren emotionalen IST-Zustand bestimmen. Wenn wir uns ruhig hinsetzen und dabei unsere Herzratenvariabilität messen, sehen wir auf einen Blick, wie es um unsere innere Ruhe bestellt ist. Denn das Muster der Herzratenvariabilität ist ein Spiegel unseres momentanen emotionalen Erlebens. Aber das ist nur ein Teilaspekt. Inner Balance und emWave sind wie Navigationssysteme auf dem Weg zu innerer Ruhe, Gelassenheit und Lebensfreude. Denn sie zeigen uns, wie gut es uns gelingt, unser emotionales Erleben zu regulieren. Sei es durch Achtsamkeitsübungen, HeartMath-Techniken oder andere Methoden. Ziel dabei ist es, einen Zustand von Herzkohärenz zu erreichen.

Und dann: Herzkohärenz einüben

Das HeartMath Institute erforscht seit über 20 Jahren diesen Zustand der Herzkohärenz und definiert ihn wie folgt: „Ein optimierter Zustand, in dem Herz, Geist und Emotionen geordnet und im Gleichklang sind. Auf Körperebene agieren Immun-, Hormon- und Nervensystem in einem Zustand energetischer Koordination.“ Kohärenz führt zu innerer Ruhe, ist aber keine Methode der Entspannung. Sie ist eine Verhaltensweise, die sich in allen Situationen des Alltagslebens anwenden lässt. Insbesondere auch in schwierigen oder belastenden Situationen. Gerade aus diesem Grund lernen immer mehr Spezialeinheiten von Polizei und Militär aber auch bspw. französische Kampfpiloten HeartMath-Techniken. Um auch unter Druck und in stressvollen Situationen ruhig und aufmerksam zu bleiben und richtige Entscheidungen zu fällen. Niederländische Polizisten sind total begeistert von HeartMath, weil die Übungen einfach und dabei effektiv sind und sie mit dem Biofeedback sofort sehen, ob sie die Übung korrekt ausführen.

Auch wenn wir keiner Elite-Einheit angehören, erleben viele von uns stressreiche und belastende Situationen im Berufs- und Privatleben. Auch wir wollen in diesen Situationen innere Ruhe bewahren und richtig handeln und entscheiden. Dabei hilft uns die Herzkohärenz, weil sie sofort verfügbar und quasi überall und jederzeit anwendbar ist. Und wenn eine Situation uns dann doch stark gefordert hat, ist es gut, direkt im Anschluss eine HeartMath-Technik anzuwenden. Denn diese hilft uns, unnötigen weiteren Energieverlust zu vermeiden. Dies verdeutlicht die folgende Grafik: Ein Polizist wurde in einem Training in eine Szene häuslicher Gewalt geschickt, die von zwei Schauspielern sehr echt gespielt wurde. Die Grafik zeigt die Herzratenvariabilität – also die Variation des Herzrhythmus im Zeitverlauf – des Polizisten, die während des Trainings aufgezeichnet wurde. Wenn Sie die Kurve näher betrachten, was fällt Ihnen auf? Was sehen Sie während der drei Phasen: 1. Vorbereitung (11:29 – 11:42), 2. Szenario selbst (11:42 – 11:48), 3. „Nachglühen“ (11:48 – 11:58)?

 

Szenario_Haeusliche_Gewalt

 

 

Zu Beginn der dargestellten Aufzeichnung, also gegen 11:30, hat der Polizist eine ziemlich regelmäßig auf- und abschwingende Herzratenvariabilitätskurve. Seine durchschnittliche Herzfrequenz liegt bei ca. 80 Schlägen/Minute. Als das Szenario startet, so gegen 11:42, steigt die Herzfrequenz steil an und geht in der Spitze bis 190 Schläge pro Minute. Außerdem werden die Ausschläge heftiger und sehr unregelmäßig. Um 11:48 ist der äußere Spuk vorbei, das Szenario ist beendet. Der Herzschlag beruhigt sich, aber nur bedingt. Die durchschnittliche Herzfrequenz bleibt bei 100 Schlägen/Minute, das Muster ist noch sehr bewegt. Erst nachdem der Polizist eine HeartMath-Technik anwendet, kommt Ruhe in den Körper. Die Herzfrequenz geht auf das Ausgangsniveau zurück, und auch das Muster wird regelmäßiger. Nach dieser stressreichen Phase gelang es dem Polizisten sehr schnell, wieder in einen Zustand der inneren Ruhe umzuschalten. Quasi augenblicklich. Aus anderen Untersuchungen weiß man, dass das erhöhte Niveau der Herzfrequenz bis zu einer Stunde erhalten bleibt. Sie können sich vorstellen, wie viel Energie dann unnötig verbraucht wird. Und nicht nur das. Es werden weiterhin Stresshormone ausgeschüttet, die sich auf Dauer nachteilig auf unsere Gesundheit und unsere Wohlbefinden auswirken.

 

Es geht insgesamt also nicht darum, stressreiche Situationen zu vermeiden. Vielmehr geht es darum, sich auf Stress, Herausforderungen oder Widrigkeiten vorzubereiten, darauf angemessen zu reagieren und sich davon wieder zu erholen. Genau da ist es, was „Resilienz“ ausmacht. Und die gute Nachricht ist: Sie können lernen, Ihre Resilienzfähigkeit zu verbessern und Energieverluste zu stoppen.

Für Menschen, die sich mit Meditation oder verschiedenen Entspannungstechniken schwertun, ist Biofeedback-gestütztes Herzkohärenztraining eine prima Alternative, da sie sofort eine Rückmeldung bekommen, ob und wie ihre Übungen wirken. Das gibt Zuversicht und wirkt wie ein Turbo auf die Übungsmotivation. Außerdem stellen wir immer wieder fest, dass Menschen dank Biofeedback wieder ein Gefühl und eine Achtsamkeit für ihr körperliches Befinden entwickeln.

 

 

Auch finnische Spezialeinheiten trainieren ihre Resilienz mit HeartMath-Techniken und Biofeedback

Polizeibeamte in Spezialeinheiten müssen in der Lage sein, in schwierigen und bisweilen gar lebensbedrohlichen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und auch unter enormem Druck richtige Entscheidungen zu fällen. Die Grundvoraussetzung hierfür ist Resilienz, also die Fähigkeit zu Belastbarkeit und innerer Stärke. Im Rahmen einer Studie, die von einer kanadischen und einer finnischen Universität  gemeinsam durchgeführt wurde, durchliefen finnische Spezialkräfte an der Polizeifachhochschule in Tampere ein Resilienztraining. Ein wichtiger Teil dieses Trainings bestand aus HeartMath-Techniken und der Nutzung der Biofeedback-Systeme von HeartMath.

Bei der Befragung der niederländischen Polizeibeamten kam eindeutig heraus, dass die Verbindung von einfachen und überall anwendbaren Techniken und Training mit Biofeedback äußerst nützlich ist. Dies wurde auch von den finnischen Spezialkräften bestätigt:

„Results from the brief surveys related to the SWAT team officers’ satisfaction in participating in the training were as follows: Most of the participants (61.11%) were very or highly satisfied with the stress reduction techniques. In terms of the technology used over the training sessions, most participants (72.23%) reported that the devices used were very helpful or highly helpful for them to facilitate their stress reduction processes. Similarly, the majority of the participants (72.22%) agreed or strongly agreed that the technology used over the training is capable of helping individuals manage stress in their daily lives. In terms of knowledge dissemination, participants reported that they were confident (72.22%) or highly confident that they would recommend the techniques of the resilience training program to their peers. Similarly, most of the participants stated that it is important (83.33%) or vitally important to provide this resilience training to their peers.“

Hier können Sie die Studienergebnisse im Detail nachlesen.

Was macht HeartMath Coaching besonders?

Wir werden immer wieder gefragt, was denn an unserer Coach-Ausbildung das Besondere ist, denn Ausbildungsprogramme für Coaches gibt es ja viele. In diesem Video und anschließenden Artikel geben wir Ihnen dazu eine Antwort.

Was macht also die Ausbildung zum HeartMath Coach so besonders?

HeartMath Coaches begleiten ihre Klienten durch einen Veränderungsprozess. Dabei wird durch die Arbeit mit Biofeedback-Systemen von Anfang an das für diesen Prozess notwendige Bewusstsein über das eigene emotionale Erleben geschaffen.

Die Klienten machen bereits zu Beginn die Erfahrung von Selbst-Wirksamkeit, und dass sie in der Lage sind, schnell und effektiv ihr emotionales Erleben und mentale Prozesse zu steuern (Selbst-Regulation). Deswegen ist HeartMath auch eine sehr gute Ergänzung für das Portfolio erfahrener Coaches. Ihre Klienten können zwischen den Sitzungen konstruktiv an ihren Themen arbeiten und bekommen, während sie dies tun, die so dringend notwendige Rückmeldung, ob das, was sie tun, auch wirkt. Das stärkt kontinuierlich das Vertrauen in den Veränderungsprozess und unterstützt nachhaltigen Erfolg.

Weitere wichtige Aspekte beim HeartMath Coaching

  • HeartMath hat ein wissenschaftliches Fundament. Die physiologischen und neurologischen Wirkmechanismen sind intensiv untersucht und können präzise erklärt werden. Die Forschungsergebnisse wurden in zahlreichen renommierten Fachzeitschriften veröffentlicht. Dies sorgt für Akzeptanz und Vertrauen bei den Klienten. Referenzprojekte wie bspw. bei der Niederländischen Polizei tragen zusätzlich zum Renommee bei.
  • Die verschiedenen Techniken werden schnell gelernt, sind einfach in ihrer Anwendung und dadurch leicht in den Alltag zu integrieren, wie z.B.
    → Herzfokussiertes Atmen, um schnell und überall Stressreaktionen zu stoppen, zurück zu innerer Balance zu gelangen und auch unter Druck die richtigen Entscheidungen zu treffen.
    → Quick Coherence, um das emotionale Erleben bewusst zu steuern und negative, destruktive und energieraubende Gefühle durch positive und konstruktive Gefühle zu ersetzen.
    → Freeze-Frame, um die Intuition zu stärken und die eigene Lösungskompetenz und Kreativität zu steigern.
  • HeartMath funktioniert, weil es so einfach ist. Dabei bleibt man jedoch nicht an der Oberfläche, sondern setzt sich mit sich selbst (Körper, Geist, Seele) auseinander – die Grundvoraussetzung für eine nachhaltige Veränderung.
  • Die Klienten lernen, ihre emotionalen Reaktionsmuster zu erkennen, zu verstehen und bewusst zu verändern. Dadurch gelingt es ihnen, wirklich funktionierende Veränderungen im Umgang mit herausfordernden Situationen in ihr Leben zu integrieren.
  • Durch die Möglichkeit, direkt in schwierigen Situation das emotionale Erleben und die eigene Stressreaktion zu kontrollieren, ist es möglich, Konfliktsituationen konstruktiv anzugehen und in der Kommunikation offen zu bleiben.
  • Indem positive Emotionen als Energiequelle erschlossen und genutzt werden, haben die Klienten die notwendige Kraft, um schwierige Situationen anzunehmen und den eigenen Entwicklungsprozess anzustoßen.
  • Die physiologischen Wirkungen der Herzkohärenz sorgen für emotionales und körperliches Wohlbefinden und reduzieren die verschiedensten Stresssymptome.
  • Mit spezifischen Übungen stärken die Klienten ihr Selbstwertgefühl und lernen, sich selbst anzunehmen; sie entwickeln Selbst-Mitgefühl und stoppen die so häufig praktizierte Selbstkritik.
  • Insgesamt steig durch den Prozess von Selbst-Achtsamkeit und emotionaler Selbstregulierung die emotionale Intelligenz. Ihre Klienten werden zunehmend auch achtsamer und empathischer für das emotionale Erleben ihrer Mitmenschen.

Biofeedback ist dabei von unschätzbarem Wert

  • Biofeedback ist sichtbar gemachte Physiologie und zeigt, wie unser Körper auf Stress, Angst oder Freude reagiert. Es fördert die Selbstwahrnehmung und ermöglicht ein tiefes Verständnis für Reaktionsweisen und Handlungsmuster.
  • Verloren gegangene Selbst-Achtsamkeit der Klienten wird zurückgewonnen.
  • Emotionen sind „Lotsen“ auf unserem Weg. Mit Biofeedback lernen Ihre Klienten, ihr emotionales Erleben zu beobachten und besser zu verstehen.
  • Biofeedback hilft dabei, das Bewusstsein für eigene körperliche und emotionale Reaktionen zu schärfen.
  • Ihre Klienten machen von Beginn an die Erfahrung, wie gut es ihnen gelingt, ihre Physiologie und damit ihre Emotionen zu regulieren. Diese Erfahrung der Selbst-Wirksamkeit macht Mut und schafft Zuversicht, um sich auf den Veränderungsprozess einzulassen.

Hier erfahren Sie mehr über unsere Ausbildungen.