HRV-Biofeedback unterstützt nachweislich die Behandlung von Herzpatienten

Eine weitere spannende Studie wurde vor kurzem von taiwanesischen Forschern veröffentlicht. 210 Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK) wurden per Zufallsprinzip in zwei Gruppen eingeteilt (HRV-Biofeedback-Gruppe und Kontrollgruppe) und über ein Jahr begleitet.

Ergebnis

Die HRV-Biofeedback-Gruppe hatte deutlich weniger erneute Krankenhausaufenthalte (12% vs. 25%) und Notfälle (13% vs. 35%) als die Kontrollgruppe. Auch die HRV hat sich bei der Biofeedback-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant verbessert. Außerdem nahmen depressive Symptome und Feindseligkeit ab.

Fazit

HRV-Biofeedback-Training ist eine effektive psychophysiologische Intervention für Rehabilitationsprogramme bei Herzpatienten, mit kurzfristigen und langfristigen Wirkungen.

Zur Studie:

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Psychotherapie und HRV-Biofeedback – eine effektive Kombination

Eine ganz aktuelle Studie der Brigham Young University (USA) zeigt:
HRV-Biofeedback-Training verbessert die Therapie von Depression

Hier die Zusammenfassung:

Die Herzratenvariabilität (HRV) ist ein signifikanter Marker für Gesundheit, wobei eine reduzierte HRV ein erhöhtes Krankheitsrisiko bedeutet. Bei einer schweren Depression („major depression“) ist die HRV verringert. Derzeitige Therapieansätze bei Depression bringen allerdings die HRV nicht wieder auf ein normales Niceau zurück, auch wenn die Behandlung der Depression erfolgreich ist.

HRV-Biofeedback steigert die Herzratenvariabilität, allerdings gibt es bis zum heutigen Tage noch keine Studie, die untersucht hat, ob eine Kombination von HRV-Biofeedback-Training und Psychotherapie das Ergebnis der Therapie einer Depression verbessert. Die aktuelle randomisierte und kontrollierte Studie vergleicht die Wirkung von HRV-Biofeedback-Training in Kombination mit Psychotherapie auf schwere Depression, im Vergleich zur Standard-Therapie und im Vergleich zu einer nicht-depressiven Kontrollgruppe. Die HRV-Biofeedback/Psychotherapie-Gruppe zeigte nach sechs Wochen eine deutlichere Verbesserung der HRV und einen stärkeren Rückgang der Symptome der Depression im Vergleich zu den anderen Gruppen, wohingegen die reine Psychotherapie-Gruppe keine Verbesserung der HRV aufwies.

Das Ergebnis spricht für eine Ergänzung der Psychotherapie um HRV-Biofeedback-Training bei der Behandlung depressiver Patienten.

 

Zur Studie:

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Soziale Kohärenz – aktuelle Forschungsergebnisse

Übersetzung eines Artikels von Dr. Rollin McCraty, Forschungsdirektor am HeartMath Institute, Boulder Creek, CA, USA

Der neueste Stand in der Forschung zur HRV und sozialen Kohärenz: Techniken, Technologien und Implikatio­nen zur Verbesserung der Gruppendynamik

Synthese

Konzepte, die unter dem Begriff der Kohärenz zusammengefasst sind, haben sich in Fachgebieten wie der Quantenphysik, der Physiologie und in den Sozialwissenschaften als zentral herausge­stellt. Obwohl es verschiedene Arten von Kohärenz gibt, impliziert der Begriff in jedem Fall eine harmonische Beziehung, Korrelationen und Verbindungen zwischen den unterschiedlichen Teilen eines Systems. Ein aus der Herzfrequenzvariabilität (HRV) abgeleitetes Maß ermöglicht es, die physiologische Kohärenz zu messen. Eine andere Art der Kohärenz, die soziale Kohärenz, bezieht sich auf die harmonische Abstimmung aller Parteien in Beziehungen, Paaren, Familieneinheiten, kleinen Gruppen oder größeren Organisationen, in denen ein Beziehungsnetzwerk von Individuen mit gemeinsamen Zielen und Interessen besteht. Ein hohes Maß an sozialer Kohärenz ist in stabi­len und harmonischen Beziehungen vorzufinden und ermöglicht den effizienten Fluss sowie die zweckdienliche Nutzung von Energie und Kommunikation, die für einen optimalen kollektiven Zusammenhalt und optimales Handeln erforderlich sind. Soziale Kohärenz erfordert, dass die Gruppenmitglieder aufeinander eingestimmt und emotional miteinander verbunden sind und dass die emotionale Energie der Gruppe durch die Gruppe als Ganzes organisiert und reguliert wird. Eine Reihe von Studien, in denen die verschiedenen Arten der Synchronisation bei Säuglin­gen, Paaren und Gruppen untersucht wurden, zeigen, dass Gefühle der Zusammenarbeit, des Ver­trauens, des Mitgefühls und ein erhöhtes prosoziales Verhalten weitgehend von der Etablierung einer spontanen Synchronisation verschiedener physiologischer Rhythmen zwischen den Indivi­duen abhängen. Dieser Artikel diskutiert eine neue Anwendung des HRV-Monitorings in der sozi­alen Kohärenzforschung sowie die Bedeutung der physiologischen Synchronisation in Gruppen­entwicklungsprozessen und in der Gruppendynamik. Auf Grundlage der umfangreichen For­schungsergebnisse, die zeigen, dass Feedback zum Grad der HRV-Kohärenz auf individueller Ebene die Selbstregulierung verbessern kann, stellen wir die folgenden Hypothesen auf: Feed­back zur individuellen und kollektiven HRV-Kohärenz und zum Grad der Herzrhythmus-Synchro­nisation verbessert die Gruppenkohärenz und die Herzrhythmus-Synchronisation der Gruppen­mitglieder. Training in Techniken zur Erhöhung der Gruppenkohärenz und der Herzrhythmus-Synchronisation korreliert mit erhöhtem prosozialen Verhalten wie Entgegenkommen und der Kooperation der Individuen, einer verbesserten Kommunikation und der Abnahme von Zwietracht und kontradiktorischer Interaktionen. Die vom Herzen erzeugten biomagnetischen Felder könnten einen primären Mechanismus zur Vermittlung der HRV-Synchronisation unter den Grup­penmitgliedern darstellen. In dieser Arbeit sollen Daten diskutiert werden, die die erwähnten Hy­pothesen unterstützen.

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Webinar-Mitschnitt: HeartMath Deutschland Ausbildungsprogramm

Wie viele Methoden für Selbstregulation, innere Fitness und Resilienz kennen Sie, die sofort wirken? Und deren Wirkung dann als Bestätigung auch noch auf dem Bildschirm sichtbar ist?

Einfachheit, Sichtbarkeit und Messbarkeit sind große Stärken von HeartMath. Diese Verbindung ist ein klares Alleinstellungsmerkmal.

  • Die Übungen sind bequem in den Alltag zu integrieren
  • Fortschritte sind ersichtlich, leicht messbar und bei regelmäßiger Anwendung konstant
  • Selbstwirksamkeit motiviert – und das dauerhaft

Mit HeartMath arbeiten Menschen aus unterschiedlichen Bereichen

Nicht-medizinisch: Coaches, Trainer, Berater, Personaler, Manager und Führungskräfte, Change Manager, Projektleiter, Mediatoren, BGM-Verantwortliche

Medizinisch: Ärzte, Psychologen,Heilpraktiker, Therapeuten

 

Arbeiten Sie in einem dieser Berufe oder planen Sie eine berufliche Neuorientierung? Dann erfahren Sie in diesem Webinar-Mitschnitt, wie Sie sämtliche Vorteile der HeartMath-Methode für Ihre Kunden / Klienten / Patienten / Mitarbeiter und damit auch für Ihren persönlichen Erfolg nutzen können.

 

 

 

Mehr erfahren: Unser Ausbildungsprogramm.

Mit Herzratenvariabilitäts(HRV)-Messungen Resilienz und Überlastung objektiv messen

Optimale Leistungsfähigkeit erfordert ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Anspannung und Regeneration. Doch wie gut gelingt es tatsächlich, aus dem Belastungsmodus in einen Regenrationsmodus zu schalten? Häufig besteht eine Lücke zwischen eigener Wahrnehmung und der Realität, was zu einer trügerischen Sicherheit führen kann. Diese Lücke schließt eine HRV-Messung.

Veränderung braucht Bewusstsein!

Wissen Sie, was Sie und Ihre Mitarbeiter tatsächlich belastet? Wo Sie Energie verlieren? Wie gut oder schlecht es um Ihre Erholungsfähigkeit bestellt ist? Wie gut Sie im Schlaf tatsächlich regenerieren? Eine HRV-Messung ist ein objektiver Spiegel unbewusster Körperprozesse und dient als Standortbestimmung und Startpunkt für ein persönliches Veränderungsmanagement.

HRV-Messungen sind Eye-Opener und Wake-Up-Call für tatsächliche Belastung und Resilienzreserven

In diesem Webinar-Mitschnitt lernen Sie ein wissenschaftlich fundiertes Werkzeug kennen, mit dem Stressoren, Ressourcen, Regenerations- und Erholungsfähigkeit bestimmt werden können. Wer die körperliche und mentale Belastbarkeit realistisch einschätzen kann, geht bewusster mit den eigenen Ressourcen um und bleibt auf Dauer in der Lage, sein volles Leistungspotenzial abzurufen.

Inhalte des Webinars:

  • Wissenschaftliche Grundlagen der Herzratenvariabilität (HRV)
  • Fragen, die eine HRV-Messung objektiv beantworten kann
  • Unterschiede von HRV-Kurzzeitmessung und 24h-HRV-Messung
  • Wie können HRV-Messungen ein Bewusstsein schaffen für echte Stressquellen, Energieverlust und tatsächliche Regeneration
  • Warum Schlafdauer als Kriterium nicht ausreicht und wie eine gute „Schlafarchitektur“ aussieht
  • Warum Freizeitsport nicht immer ausgleichend wirkt, sondern auch zu einer zusätzlichen Belastung werden kann
  • Warum die Herzratenvariabilität ein zuverlässiges Maß für die psychische und körperliche Resilienz ist
  • Ablauf und Organisation von HRV-Messungen, persönlich und in Unternehmen

 

Hier können Sie sich die Aufzeichnung des Webinars ansehen und anhören: 

 

Unser Angebot: 24h-HRV-Messung für Unternehmen

Kann HRV-Biofeedback die Effektivität von Psychotherapie fördern?

Diese Frage stellt der amerikanische Psychotherapeut Richard M. Zwolinski auf seinem Blog „Therapy Soup“ Dr. Eric Chamberlin, einem Experten für Mind-Body-Medizin. Chamberlin beantworte diese Frage eindeutig: “ Psychotherapie kann sehr kraftvoll sein, allerdings sind die Fortschritte oft nicht gleichmäßig. Dies liegt oft daran, dass Klienten nicht in der richtigen Stimmung oder Geisteshaltung sind, um sich voll auf die Behandlung einzulassen und davon zu profitieren. So kann es sein, dass eine Person so von ihrer Angst beherrscht wird, dass sie sich nicht richtig konzentrieren kann. Oder dass sie bei einem Gespräch über emotional sehr aufgeladene Themen von diesen überwältigt wird und sich verschließt. Es war meine Hoffnung, dass mittels der HRV das Nervensystem so  ausgeglichen werden kann, das es möglich ist, ‚den Zug in der Spur zu halten‘ und auf Lösungen für die Probleme hin zu arbeiten, die die Klienten zur Therapie führten. Es funktioniert.“

Die Arbeit mit der HRV hat eine enorme Hebelwirkung

Seine Klienten lässt Chamberlin bereits vor einer Sitzung – im Wartezimmer oder auf der Fahrt in seine Praxis – mit HRV-Biofeedback arbeiten, um in den inneren Ausgleich zu kommen und sich auf die Arbeit in der Sitzung vorzubereiten. Bei Bedarf setzt er es auch in einer Sitzung ein, falls ein Klient innerlich wegdriftet. Und der Einsatz von HRV-Biofeedback in den Stunden und Tagen nach einer Sitzung hilft den Klienten, die Erfahrung der Sitzung „zu verdauen“ und Veränderungen umzusetzen.

Weiterlesen:

Die Wirkung der HRV in der Psychotherapie wurde auch wissenschaftlich bestätigt

Es gibt mittlerweile einige Studien, die die positiven Effekte von HRV-Biofeedback bei psychischen Problemen nachgewiesen haben. Hier zwei Beispiele:

1. Klare Verbesserung von Angstsymptomen beim Einsatz von HRV-Biofeedback in der Musiktherapie.

„The therapy outcome was positive, with marked symptom improvements. RFB appeared to have functioned as an adaptive intervention, modulating the emotional difficulty of the sessions according to the therapy phase and the client’s current needs.“

Weiterlesen: The effect of resonance frequency breathing when used as a preparatory exercise in music psychotherapy: A single-case experimental study of a client with anxiety disorder

2. HRV-Biofeedback ist ein hilfreiches Werkzeug bei der Aggressionsbewältigung.

„The results support the hypothesis (…) that the consistent use of biofeedback as an intervention can be a beneficial tool for the management of anger. The results imply that biofeedback intervention can also be useful in reducing the number and severity of domestic violence cases as well as other anger-related criminal offenses.“

Weiterlesen: Biofeedback Intervention for Anger Management: A Case Study

 

Aus all diesen Gründen ist der Wissenschaftler Paul Lehrer der Meinung, „Biofeedback ist ein wichtiger aber häufig ignorierter Bestandteil von Psychotherapie“, und erklärt uns, wie und warum HRV Biofeedback wirkt.

Weiterlesen:

 

Photo by Eduard Militaru on Unsplash

Die HeartMath-Methode in der Arztpraxis – Erfahrungen aus erster Hand

Eine ausgeprägte Herzratenvariabilität (HRV) ist Zeichen einer gut funktionierenden Selbstregulation – körperlich und emotional. Diese Fähigkeit zur Selbstregulation ist ein Schlüsselfaktor für eine gute Gesundheit und die Genesung von Krankheiten.

Mittlerweile gibt es in der internationalen Datenbank PubMed mehrere Tausend Beiträge über den Zusammenhang von HRV und Gesundheit. Wissenschaftler erkennen immer mehr die fundamentale Bedeutung der HRV. HeartMath hat dazu entscheidende Beiträge geleistet und insbesondere die Verbindung von Emotionen und dem Herzschlagmuster aufgezeigt. Deshalb ist es so wichtig, bei der Behandlung nahezu aller Krankheiten auch die Emotionen zu berücksichtigen, denn Emotionen und Gefühle haben einen großen Einfluss auf den gesamten Körper. Wie die HeartMath Methode erfolgreich in der Praxis eines Allgemeinarztes eingesetzt werden kann und welchen Nutzen Patienten daraus ziehen, erfahren Sie in diesem Webinar vom 1. Juni 2016.

Bert Raderschatt ist Facharzt für Allgemeinmedizin und leitet die Praxis für Integrative Medizin in Großenkneten (Landkreis Oldenburg). Er ist HeartMath Coach und wendet die HeartMath Methode bereits seit einigen Jahren erfolgreich in seiner Praxis an.

 

 

Hier können Sie sich die Aufzeichnung des Webinars  ansehen und anhören: 

 

Herz und Gehirn in Einklang bringen – für geistige Fitness und mentale Stärke

Geistige Fitness ist ein brandaktuelles Thema. Und das aus gutem Grund. In unserer schnelllebigen, sich rasch wandelnden Zeit ist unser geistiges Potenzial mindestens genauso wichtig wie körperliche und emotionale Gesundheit. Körperliche Bewegung, gesunde Ernährung, Stressmanagement, emotionales und soziales Wohlbefinden sowie kognitive Beschäftigung sind die Basis, um die geistige Gesundheit zu optimieren und kognitive Funktionen zu erhalten. Ein wesentlicher Baustein, mit dem sich jedoch die wenigsten Programme beschäftigen, ist die Beziehung zwischen unserem Herzrhythmus, unseren Emotionen und unseren kognitiven Fähigkeiten.

Mehr über die Herz-Gehirn-Kommunikation und wie Sie diese für geistige Klarheit und mentale Stärke nutzen können, erfahren Sie in diesem Webinarmitschnitt:

 

Stress stoppen, Gelassenheit gewinnen – mit Biofeedback

Ausgezeichnete Leistungen bringen, Druck und hoher Beanspruchung standhalten, gut mit Stress umgehen und Erschöpfung vorbeugen: Die Fähigkeit zur Selbstregulation ist der Schlüssel dazu. Das können Sie sogar messen. Mit modernen Biofeedbacksystemen, am Smartphone. Und das Beste daran: Schon die allerersten Selbstregulations-Übungen zeigen sofort eine Wirkung – in Ihnen und auf dem Bildschirm. Das motiviert, weiterzumachen und die Selbstregulation zu stärken. Und zwar nachhaltig!

 

Inner Balance™ Trainer von HeartMath® – das Navigationssystem zu weniger Stress und mehr Gelassenheit

2015-04-12 17.27.41Mobilgeräte sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Sie beeinflussen immer mehr unseren Alltag, allerdings nicht nur auf vorteilhafte Weise. Ständige Erreichbarkeit, E-Mail-Flut, Reizüberflutung: Die meisten von uns erleben Smartphones auch als Quelle von immensem Stress. HeartMath® dreht diesen Spies jetzt um: mit der Inner Balance™ App wird das Smartphone von der Stressquelle zu einer Quelle für emotionales Gleichgewicht.

Mit Inner Balance™ haben Sie Ihren persönlichen Trainer für inneres Gleichgewicht jederzeit griffbereit. Er gibt Ihnen Auskunft über Ihr inneres Befinden und unterstützt Sie bei Bedarf gezielt darin, Ihr Gleichgewicht wiederzuerlangen.

Schon seit mehr als 20 Jahren untersucht das HeartMath Institut das Phänomen Stress und dessen Auswirkungen auf unseren Organismus. Auf Basis der Forschungsergebnisse wurden Methoden und Biofeedback-Geräte entwickelt, um Stress zu reduzieren und mehr körperliches und emotionales Wohlbefinden zu erlangen. Und dies einfach und effektiv. Inner Balance™ ist das neueste Mitglied der Produktfamilie von HeartMath®.

 

Inner Balance App für iOS

2015-04-12 17.30.23Die Inner Balance App läuft auf iPod touch®, iPhone® oder iPad® und benötigt den eigens hierfür entwickelten HeartMath Sensor für iOS. Und los geht’s: Sensor mit dem Endgerät verbinden, das andere Ende am Ohrläppchen befestigen, schon wird das Herzschlagmuster aufgezeichnet. Zusammen mit dem Sensor macht diese App die meisten Funktionen der preisgekrönten emWave Technologie jetzt auch für die mobile Nutzung verfügbar, inklusive eines Echtzeit-Feedbacks über den aktuellen emotionalen Zustand. Inner Balance bietet Ihnen eine neu entwickelte Übung zur emotionalen Neuausrichtung. Sie gewinnen dadurch an innerer Harmonie und Ausgeglichenheit.

Anwenderfreundliche Grafiken geben Auskunft über den Kohärenzgrad Ihrer Herzratenvariabilität – auch Herzkohärenz genannt. Denn Biofeedback der Herzkohärenz ist ein ausgezeichneter Indikator für emotionale Zustände. So zeigen diverse Studien eindeutig, dass Herzkohärenz einen deutlich positiven Einfluss auf die emotionale und geistige Ausgeglichenheit hat und dabei auch noch das Immunsystem stärkt und das Hormonsystem ins Gleichgewicht bringt.

Es gibt diverse Apps zur Messung des Pulsschlages. Herzkohärenz ist jedoch eine wesentlich feinfühligere und fortschrittlichere Analyse der Veränderungen der Herzfrequenz – und deutlich aussagekräftiger hinsichtlich emotionaler Veränderungen.

 

Mit Inner Balance:

  • 2015-04-12 17.31.09Bekommen Sie spezifische Übungen, um Stress in emotionale Ausgeglichenheit zu verwandeln
  • Bestimmen Sie selbst Ihre Ziele, um den Grad an innerer Ausgeglichenheit kontinuierlich zu steigern
  • Ist jederzeit eine Rückblick auf frühere Sitzungen möglich, denn sämtliche Sitzungen werden aufgezeichnet
  • Behalten Sie den Überblick über Ihre persönliche Entwicklung
  • Führen Sie ein Tagebuch, in dem Sie Gefühle oder Erfahrungen festhalten, die die Ergebnisse Ihrer Sitzungen beeinflusst haben

Inner Balance ist Ihr persönlicher Trainer, der Sie anleitet, Ihr Herzschlagmuster und damit Ihre Emotionen gezielt zu verändern. Mit dieser App bleiben Sie auch in stressreichen Situationen gelassen, konzentriert und aufmerksam.

Hier bekommen Sie Ihren Inner Balance Sensor

Emotionale Zustände sind messbar

Wir investieren viel Zeit, Energie und Gedanken, um uns fit zu halten. Wir gehen ins Fitnesscenter und achten darauf, was wir essen. Wir messen sogar unsere Anstrengungen mit kleinen Geräten wie Schrittzählern oder ähnlichem. Wie wäre es, wenn wir uns mit dem gleichen Engagement um unsere innere Fitness kümmern würden?

Was meinen wir mit innerer Fitness?

Die meisten von uns haben gelernt, dass unser Körper verschiedene Dinge braucht, um fit zu bleiben: gutes Essen, ausreichend Ruhe und Erholung und regelmäßige Bewegung. All das ist wichtig. Ja! Aber wie steht es mit den negativen Gedanken und Emotionen, mit denen wir unseren Geist und unseren Körper füttern? Diese zu regulieren ist mindestens genauso wichtig für einen gesunden Lebensstil.

Die Wissenschaft hat klar nachgewiesen, dass negative Gedanken und Emotionen Stresshormone im Körper produzieren, die uns meist viel Energie rauben, unsere Leistungsfähigkeit einschränken und klarem Denken im Weg stehen. Unsere gewohnten Stressmuster und regelmäßig erlebte negative Emotionen sind wie eine Art Junk Food – sie rauben uns Gesundheit und Vitalität. Viel zu selten machen wir uns Gedanken darüber, was wir tun können, um auch in diesem Bereich Fortschritte zu erzielen. Außerdem gehen Wissenschaftler davon aus, dass bis zu 70% unserer persönlichen Energie von unseren Emotionen beeinflusst wird. Unangenehme Emotionen sind wie Energievampire, die uns auslaugen; angenehme Emotionen hingegen sind Energiespender und wirken erneuend und belebend.

Den IST-Zustand bestimmen – per Biofeedback

Wenn wir etwas verändern möchten, dann ist es gut, zunächst den IST-Zustand festzustellen. Wollen wir abnehmen, dann stellen wir uns zunächst auf die Waage, um unser aktuelles Gewicht zu kennen und später auch zu sehen, ob und wie viele Kilos wir verloren haben.

Mit dem emWave oder dem Inner Balance Trainer von HeartMath können wir unseren emotionalen IST-Zustand bestimmen. Wenn wir uns ruhig hinsetzen und dabei unsere Herzratenvariabilität messen, sehen wir auf einen Blick, wie es um unsere innere Ruhe bestellt ist. Denn das Muster der Herzratenvariabilität ist ein Spiegel unseres momentanen emotionalen Erlebens. Aber das ist nur ein Teilaspekt. Inner Balance und emWave sind wie Navigationssysteme auf dem Weg zu innerer Ruhe, Gelassenheit und Lebensfreude. Denn sie zeigen uns, wie gut es uns gelingt, unser emotionales Erleben zu regulieren. Sei es durch Achtsamkeitsübungen, HeartMath-Techniken oder andere Methoden. Ziel dabei ist es, einen Zustand von Herzkohärenz zu erreichen.

Und dann: Herzkohärenz einüben

Das HeartMath Institute erforscht seit über 20 Jahren diesen Zustand der Herzkohärenz und definiert ihn wie folgt: „Ein optimierter Zustand, in dem Herz, Geist und Emotionen geordnet und im Gleichklang sind. Auf Körperebene agieren Immun-, Hormon- und Nervensystem in einem Zustand energetischer Koordination.“ Kohärenz führt zu innerer Ruhe, ist aber keine Methode der Entspannung. Sie ist eine Verhaltensweise, die sich in allen Situationen des Alltagslebens anwenden lässt. Insbesondere auch in schwierigen oder belastenden Situationen. Gerade aus diesem Grund lernen immer mehr Spezialeinheiten von Polizei und Militär aber auch bspw. französische Kampfpiloten HeartMath-Techniken. Um auch unter Druck und in stressvollen Situationen ruhig und aufmerksam zu bleiben und richtige Entscheidungen zu fällen. Niederländische Polizisten sind total begeistert von HeartMath, weil die Übungen einfach und dabei effektiv sind und sie mit dem Biofeedback sofort sehen, ob sie die Übung korrekt ausführen.

Auch wenn wir keiner Elite-Einheit angehören, erleben viele von uns stressreiche und belastende Situationen im Berufs- und Privatleben. Auch wir wollen in diesen Situationen innere Ruhe bewahren und richtig handeln und entscheiden. Dabei hilft uns die Herzkohärenz, weil sie sofort verfügbar und quasi überall und jederzeit anwendbar ist. Und wenn eine Situation uns dann doch stark gefordert hat, ist es gut, direkt im Anschluss eine HeartMath-Technik anzuwenden. Denn diese hilft uns, unnötigen weiteren Energieverlust zu vermeiden. Dies verdeutlicht die folgende Grafik: Ein Polizist wurde in einem Training in eine Szene häuslicher Gewalt geschickt, die von zwei Schauspielern sehr echt gespielt wurde. Die Grafik zeigt die Herzratenvariabilität – also die Variation des Herzrhythmus im Zeitverlauf – des Polizisten, die während des Trainings aufgezeichnet wurde. Wenn Sie die Kurve näher betrachten, was fällt Ihnen auf? Was sehen Sie während der drei Phasen: 1. Vorbereitung (11:29 – 11:42), 2. Szenario selbst (11:42 – 11:48), 3. „Nachglühen“ (11:48 – 11:58)?

 

Szenario_Haeusliche_Gewalt

 

 

Zu Beginn der dargestellten Aufzeichnung, also gegen 11:30, hat der Polizist eine ziemlich regelmäßig auf- und abschwingende Herzratenvariabilitätskurve. Seine durchschnittliche Herzfrequenz liegt bei ca. 80 Schlägen/Minute. Als das Szenario startet, so gegen 11:42, steigt die Herzfrequenz steil an und geht in der Spitze bis 190 Schläge pro Minute. Außerdem werden die Ausschläge heftiger und sehr unregelmäßig. Um 11:48 ist der äußere Spuk vorbei, das Szenario ist beendet. Der Herzschlag beruhigt sich, aber nur bedingt. Die durchschnittliche Herzfrequenz bleibt bei 100 Schlägen/Minute, das Muster ist noch sehr bewegt. Erst nachdem der Polizist eine HeartMath-Technik anwendet, kommt Ruhe in den Körper. Die Herzfrequenz geht auf das Ausgangsniveau zurück, und auch das Muster wird regelmäßiger. Nach dieser stressreichen Phase gelang es dem Polizisten sehr schnell, wieder in einen Zustand der inneren Ruhe umzuschalten. Quasi augenblicklich. Aus anderen Untersuchungen weiß man, dass das erhöhte Niveau der Herzfrequenz bis zu einer Stunde erhalten bleibt. Sie können sich vorstellen, wie viel Energie dann unnötig verbraucht wird. Und nicht nur das. Es werden weiterhin Stresshormone ausgeschüttet, die sich auf Dauer nachteilig auf unsere Gesundheit und unsere Wohlbefinden auswirken.

 

Es geht insgesamt also nicht darum, stressreiche Situationen zu vermeiden. Vielmehr geht es darum, sich auf Stress, Herausforderungen oder Widrigkeiten vorzubereiten, darauf angemessen zu reagieren und sich davon wieder zu erholen. Genau da ist es, was „Resilienz“ ausmacht. Und die gute Nachricht ist: Sie können lernen, Ihre Resilienzfähigkeit zu verbessern und Energieverluste zu stoppen.

Für Menschen, die sich mit Meditation oder verschiedenen Entspannungstechniken schwertun, ist Biofeedback-gestütztes Herzkohärenztraining eine prima Alternative, da sie sofort eine Rückmeldung bekommen, ob und wie ihre Übungen wirken. Das gibt Zuversicht und wirkt wie ein Turbo auf die Übungsmotivation. Außerdem stellen wir immer wieder fest, dass Menschen dank Biofeedback wieder ein Gefühl und eine Achtsamkeit für ihr körperliches Befinden entwickeln.